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Plattform für Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge


Sehr geehrter Besucher/In,

hier entsteht in Kürze mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales eine Internetplattform für alle Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge. Diese Plattform soll schrittweise entwickelt werden.

Vorab finden Sie u.a. Links zu Vorträgen vom ersten Plattformtreffen der Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge, das am 04.06.07 im Deutschen Hygienemuseum in Dresden stattfand.(zum Download)

Nutzen Sie die Möglichkeit zu dieser Thematik mit uns in

Kontakt

zu treten.

 

Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge am 04.06.2007

Zur Ausgangssituation

Brustkrebs ist eine Erkrankung, deren Verlauf sich häufig über Jahre hinweg erstreckt und die zu erheblichen physischen und psychischen Leiden, Funktionsverlust und Einschränkung der Lebensqualität führt. Deshalb spielen psychosoziale Aspekte in der Auseinandersetzung mit und im Verlauf einer Brustkrebserkrankung eine wichtige Rolle. Gleichzeitig stellt die psychosoziale Begleitung von Brustkrebspatientinnen wichtige Anforderungen an die Verantwortlichen im Gesundheitswesen. Es handelt sich um einen Bereich, der in hohem Maße von einer guten Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern profitiert.

Im Bericht der Arbeitsgruppe „Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ zur Entwicklung der deutschen Gesundheitsziele heißt es, dass adäquate psychosoziale Betreuung von Beginn der Diagnose an nicht in ausreichendem Maße angeboten und durchgeführt wird, obwohl sie die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Wir können davon ausgehen, dass diese Situation auch auf Sachsen zutrifft. Durch den medizinischen Fortschritt wird die Überlebenszeit der Erkrankten länger. Demzufolge wird der Bedarf an Betreuung noch ansteigen. Der Verlauf der Diskussionen im Rahmen dieses Workshops hat dieses bestätigt.

Deshalb wird folgender Beschlussvorschlag zur Entscheidung vorgelegt.

B e s c h l u s s v o r s c h l a g

Es soll eine Plattform entstehen, die im Freistaat Sachsen eine bedarfsgerechte und qualitätsgesicherte psychosoziale und psychoonkologische Betreuung von an Brustkrebs Erkrankten gewährleistet.

  • Die Anwesenden unterstützen in geeigneter Weise einen Kommunikationsprozess, der Voraussetzung für die Bildung eines Netzwerkes ist.
  • Die Sächsische Krebsgesellschaft bereitet die Logistik für eine Plattform vor. Damit wird ein konzeptionelles Vorgehen in einheitlicher, wissenschaftlich abgesicherter Weise ermöglicht. Einrichtungen, Verbände, Vereine, Selbsthilfegruppen, Leistungsträger und Leistungserbringer werden angesprochen, damit aktive Mitarbeit und Interessenvertretung möglich sind.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit der Plattform wird gemeinsam von der Sächsischen Krebsgesellschaft und dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales gestaltet.

Erstes Plattformtreffen der Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge
(folgende Vorträge stehen zum Download zur Verfügung)

 

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