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Unsere Neuigkeiten
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Wissenschaftliches Symposium in Machern

Das wissenschaftliche Symposium in Machern bei Leipzig hat sich zu einem festen Termin im Kalender der Sächsischen Krebsgesellschaft entwickelt. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfand und von ca. 90 Teilnehmern aus ganz Sachsen besucht wurde, befasste sich erneut mit dem Thema „Mamma-Karzinom“ und entwickelt sich zunehmend zu einer festen Größe zu diesem Thema vor allem in der Leipziger Region.

Geleitet wurde die Veranstaltung am 12. November 2011 von Prof. Dr. U. Köhler (Leipzig) und Dr. E. Simon (Torgau) vom Nordwestsächsischen Brustzentrum.

In insgesamt sechs Fachvorträgen referierten renommierte Ärzte zu unterschiedlichsten Aspekten. Mit Vorträgen zu der Klassifikation und operativen Therapie des Mammakarzinoms, über Individualisierte Therapie von Knochenmetastasen, sowie Ausführungen zu intraoperativen Strahlentherapie und zu neuen Chemotherapieoptionen beim metastasierten Mammakarzinom wurden aktuellste Therapieoptionen besprochen. Nach der Mittagspause wurden - zum Abschluss der Veranstaltung - in weiteren Vorträgen zum Nebenwirkungsmanagement bei Hormon- und Chemotherapie sowie an Fallbeispielen aus der klinischen Praxis praxisnahe Beispiele aufgezeigt und diskutiert.

Die Kolleginnen und Kollegen nutzen die Veranstaltung zwischen und nach den Vorträgen für regen Erfahrungsaustausch.

Das diesjährige Symposium in Machern wurde mit 5 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert. Eine Neuauflage ist im nächsten Jahr für den 10. November 2012 in Planung.

Lehrgang "Sport nach Krebs" in Bad Elster

Vom 10. bis 11. November 2011 fand der Lehrgang "Sport nach Krebs" in der Paracelsus-Klinik Bad Elster statt. Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus verschiedenen Selbsthilfegruppen aus Sachsen angereist und wurden von Seiten der Klinik und der Sächsischen Krebsgesellschaft herzlich begrüßt.

In einem interessanten Vortrag zum Thema „Haltung und Bewegung“ stellte Herr Kruschner, Physiotherapeut der Klinik, die Zusammenhänge des Bewegungsapparates und dem richtigen Maß an Bewegung im Alltag dar. Kleine Veränderungen im Alltag, sowohl in innerer und äußerer Haltung, lassen so manchen Schmerzen auf Dauer verschwinden. Der Vortrag war mit Tipps und Hinweisen versehen, welche die Teilnehmer begeistert aufnahmen. Alle Anwesenden bedankten sich für die interessante Wissensvermittlung.

Auch in diesem Jahr stand ein Besuch des "Albertbades" der Sächsischen Staatsbäder GmbH in Bad Elster auf dem Programm. In erholsamer Atmosphäre konnte ein sehr gut angeleiteter Schnupperkurs in Wassergymnastik durchgeführt werden. Sowohl durch intensive, als auch durch ruhige Übungen konnte eine abwechslungsreiche Sporteinheit absolviert werden.

Am Abend konnte ein Vortrag über die Architektur des Albertbades und die Heilquellen von Bad Elster so manche Wissenslücke schließen.

Bei einem gemütlichen Beisammensein, vielen guten Gesprächen untereinander und den Austausch von Erfahrungen klang der Abend aus.

Der zweite Tag wurde geprägt von Gruppenarbeit. Frau Jähn vom Body-Vital- Studio aus Plauen zeigte in einer Einführung die Wirkungsweise von Pilates. Mit ersten Übungen konnten sich die Teilnehmer einen ersten Eindruck verschaffen. In der zweiten Gruppe ging es mit raschen Schritten durch Bad Elster. Durch Herrn Wunderlich wurden Wege und Sehenswürdigkeiten des Kurortes gezeigt. Gleichzeitig konnten erste Umsetzungen aus dem Vortrag vom Vortag geübt werden.

Die Auswertung des Lehrgangs ergab eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie schätzten ein, dass durch neue Themen viele Anregungen mitgenommen werden können, um verschiedene kleine Sport- und Entspannungseinheiten in den eigenen Alltag einzubauen.

Supervision für Beraterinnen und Berater in der psychosozialen Tumorbetreuung am 02.11.2011

Am 02.11.2011 fand von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Mehrzweckraum der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. der zweite Teil der diesjährigen Supervisionsveranstaltung für Berater und Beraterinnen statt.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft führte Herr Prof. Miesch in bewährter Weise durch den Tag. Nach einer Rückmeldungsrunde über vergangene Problematiken, deren erfolgreiche Bewältigung bzw. Misserfolge hatten die Teilnehmer/innen ausgiebig Gelegenheit zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Es konnten berufliche Belastungssituationen und Konflikte besprochen, Stress abgebaut und Lösungsansätze diskutiert werden.

Neueinsteiger empfanden die Atmosphäre als sehr anregend und fühlten sich mit Ihren Problematiken aufgehoben.

Als besonders angenehm und bereichernd wurde die Zusammensetzung der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erlebt und rückgemeldet. So kam es zu einem effektiven Austausch unter den Teilnehmern.

Im kommenden Jahr findet die Supervision am 04.04.2012 und am 07.12.2012 statt.

Bericht: Familienwochenende für von Krebs betroffene Familien - Herbst 2011

Die Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. organisierte vom 1. bis 2. Oktober 2011 zum zweiten Mal ein Familienwochenende für von Krebs betroffene Familien, diesmal auf dem Reiterhof der Familie Stude in Langenbernsdorf. Sechs junge Familien aus Sachsen sowie eine Familie aus Sachsen-Anhalt erlebten auf dem in ländlicher Idylle gelegenen und liebevoll geführten Reiterhof eine gemeinsame Auszeit. Allen war es ein Anliegen, die Krebserkrankung hinter sich zu lassen, neue Kontakte zu knüpfen oder alte zu vertiefen und Gemeinsamkeit in der Familie als auch in der Gruppe zu genießen. So gab es Zeiten gemeinsamer Aktivitäten und Gespräche aber auch Zeit, sich zurückzuziehen und die Seele baumeln zu lassen.

Bei der sehr interessanten Hofführung, bei der uns Frau Stude Einblicke in die nicht wenig turbulente Geschichte des Reiterhofes gab, lernten Eltern und Kinder die vielen Tiere des Hofes hautnah kennen. Vor allem bei den Pferden, die in reichlicher Zahl und Art, von Pony bis zum Turnierpferd, vorhanden waren, schlugen die Herzen der Kinder und auch einiger Eltern höher. Begeistert waren die Kinder auch, als sie die zwei ausgewachsenen Schweine mit herumliegenden Äpfeln beglücken konnten. Nur beim Hängebauchschwein galt es Abstand zu nehmen, das mochte fremde Besucher nicht, anders als die Hasen oder hauseigenen Katzen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Kinder, die alle im Alter von fünf bis 13 Jahren waren, die Welt auf dem Rücken eines Pferdes erobern, ein Erlebnis, das keines der Kinder auslassen wollte. Später ging es im langsamen Trab der Pferde mit einem Kremser und einer Pferdekutsche zu einem Ausflug in den Werdauer Wald. Herr Wetzel und Sohn, die Kutscher, zeigten dabei örtliche Besonderheiten und setzten mit ihren Witzen manchen Bauchmuskel in Bewegung. In Hasenheide hieß es Abschied nehmen vom bequemen Fahren. Jetzt gab es eine Bewegungseinheit für Groß und Klein auf dem abenteuerlichen Waldspielplatz mit zum Teil originellen Spiel- und Sportgeräten. Das eine oder andere Kleidungsstück hatte hinterher eine andere Farbe. Trotz einiger Blessuren blieben alle heil. Bei herrlichem Herbstwetter genossen alle den mitgebrachten Kaffee, Kakao und Kuchen in frischer Waldluft. Der Rückweg zum Reiterhof wurde zu Fuß bewältigt. Am Abend grillten wir gemeinsam und schlemmten vom reichhaltigen Buffet. An den Tischen in der gemütlichen Kutscherstube, in die wir uns zum Essen zum Schutz vor der abendlichen Kühle zurückgezogen hatten, klang bei Gesprächen der Tag aus.

Die Nacht verbrachte jede Familie in liebevoll eingerichteten Zimmern, die von der Bettwäsche bis zur Toilettenbrille thematisch eingerichtet waren, z.B. Kuh- oder Gänsezimmer, Rosen- oder Mohnblumenzimmer. Nach einem gemeinsamen und ausgiebigen Frühstück freuten sich alle auf eine nochmalige Gelegenheit zum Reiten, was auch einige von den Müttern mit großer Freude und Begeisterung nutzten. Nach dem Abschied vom Reiterhof fuhren alle in den ca. 10 km entfernten Ort Blankenhain. Dort hatte jede Familie individuell die Möglichkeit das Schloss mit Museumsdorf zu erkunden. Bei gemeinsamer Runde zum Mittagstisch im Haus des Gastes verabschiedeten wir uns von den Familien, die für das gemeinsame Wochenende sehr dankbar waren. Es war für alle eine gelungene Zeit mit freudigen Erlebnissen. Das Familienwochenende wurde ausschließlich durch Spendengelder aus dem Sonnenblumenfest der Sächsischen Krebsgesellschaft finanziert.

Benefizschwimmen in Leipzig

Am Sonntag, den 02.10.2011 fand in Leipzig das 1. Benefizschwimmfest zu Gunsten krebskranker Kinder statt.

Trotz strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad kamen zahlreiche Schwimmer und Besucher in die Schwimmhalle der Universität Leipzig.

Eröffnet wurde das Benefizschwimmfest von Herrn Andreas Bobrzik (SV Handwerk Leipzig), Herrn Prof. Dr. med. habil. Uwe Köhler (Chefarzt am Klinikum St. Georg in Leipzig und Vorstandsmitglied der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.) und Frau Dr. Ina Ueberschär (stellv. Geschäftsführerin der Rentenversicherung Mitteldeutschland).

In verschiedenen Jahrgängen konnten sich die Schwimmer in unterschiedlichen, spannenden Wettkämpfen messen. Vertreten waren auch einige der besten deutschen Schwimmer, Behindertenschwimmer, Flossenschwimmer und Streckentaucher, wie z.B.

  • Stefan Herbst (mehrfacher Olympiastarter & Europameister im Schwimmen)
  • Juliane Reinhold (Jugendeuropameisterin & Deutsche Meisterin im Schwimmen)
  • Max Lauschus (aktueller Weltrekordler & Doppel-Weltmeister im Flossenschwimmen)
  • Christoph Oefner (Weltmeister im Flossenschwimmen) und
  • Sandra Pilz (Doppel-Europameisterin im Flossenschwimmen)

Des Weiteren waren auch Herr Michael Fischer-Art, ein international renommierter Maler und Künstler sowie Herr Hans Aichinger, ein international renommierter Maler aus Leipzig anwesend.

Höhepunkt des Benefizschwimmfestes war ein gemeinsames Sponsoren- und Prominenten-, Trainer- und Elternschwimmen als Staffelwettbewerb.

Als Erlös und Spendeneinnahmen sind am Ende mehr als 3650,- Euro zusammen gekommen, die zum einen der“ Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.“ und zum anderen der “Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.“ zu Gute kamen.Die Sächsische Krebsgesellschaft kann mit dieser Spende u.a. den Ausbau von Informationspunkten für Krebspatienten im ländlichen Raum unterstützen sowie Projekte für von Krebs betroffene Familien.

Das Benefizschwimmfest zu Gunsten krebskranker Kinder soll auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden, dann werden Studenten der Universität Leipzig die Organisation übernehmen.

Die Leipziger Volkszeitung berichtet am 5.10.2011 auf Seite 29 in einem Artikel von der Veranstaltung. Klicken Sie auf das Bild um diesen zu lesen.

Leipziger Grundschule spendet 1000 Euro

Rund 40 Schüler der Klassenstufe 1 und 2 der Grundschule 5 starteten in Begleitung von Lehrern und Eltern beim Sponsorenlauf „Laufend gegen Krebs“ am 17. September in Leipzig. Sie legten dabei 489 Runden entsprechend 195,6 km zurück.

Die von den Schülern vorher selbstgesuchten Sponsoren bezahlten für diese tolle Leistung pro gelaufene Runde eine Spende an die Sächsische Krebsgesellschaft. Die Landeskrebsgesellschaft unterstützt unter anderem mit dem Friesennest in Leipzig Kinder und Eltern, die an Krebs erkrankt sind. Mit einem selbstgebastelten Scheck überreichen die Schüler symbolisch 1000 € an Herrn Dr. Porzig, den Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, Herrn Habicht und Herrn Große vom ehrenamtlichen Organisationskomitee sowie Frau Bax vom Haus Leben am Klinikum St. Georg.

Aktionstag der Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft in Dresden

Am 06.10.11 fand im Dresdner Hygiene Museum der jährliche Aktionstag der Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft in Dresden statt.

Diesmal lag der Schwerpunkt auf der Vorstellung der Arbeit in den Selbsthilfegruppen. Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, führte durch das Programm. Gelungene Präsentationen zeugten von der Kreativität, Lebendigkeit und dem innovativem Geist der Selbsthilfegruppen.

Die MammAmore Gruppe aus Leipzig vertreten durch Frau Slawidis, Frau Seyde und Frau Noatsch beeindruckte unter anderen kreativen Angeboten mit ihrem Buch “Lebensfluss- Illustrierte Lebensgeschichte(n)“, das aus der literarischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs entstanden ist. Das Publikum erhielt eine Leseprobe mit Bildimpressionen. Frau Krönert begeisterte das Publikum mit der Entstehungsgeschichte und den innovativen Ideen der SHG Frauen Kontra Krebs in Chemnitz, welche den Bedürfnissen jüngerer Betroffenen gerecht wird. Herr Gräve und Herr Schlager zeigten die kulturelle Vielfalt der Aktivitäten der SHG Leben mit Krebs für Betroffene und Angehörige Bautzen. Frau Wolf von der SHG Sport nach Krebs 1985 aus Leipzig überzeugte mit einer Rückschau und Historie auf das 25 jährige Bestehen gemeinschaftlichen sportlichen Zusammenhalts. Im Foyer präsentierten sich mehrere Selbsthilfegruppen mit Infoständen.

Nach der Pause wurde die sozialpolitische Ebene hinzugezogen. Herr Wehner, Mitglied des sächsischen Landtags ermutigte dazu, ihn mit stichhaltigen Argumenten zu versehen, damit er die Interessen der SHG auf politischer Ebene fundiert vertreten könne. Frau Bauer, Abteilungsleiterin für Leistungen der Barmer GEK , referierte über die Fördermöglichkeiten der SHG durch die Krankenkassen. In einer anschließenden Diskussion, welche von Herrn Mädler, Vorsitzender des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten e. V. geleitet wurde, konnte über Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert werden. Es entstand ein heterogenes Meinungsbild als Abbild des unterschiedlichsten Engagements der Gruppen.

Die über 100 Teilnehmer waren sehr zufrieden über den gemeinsamen Austausch. Mit der Veranstaltung konnten neue Impulse für eine verstärkte Vernetzung der Selbsthilfegruppen in Zukunft gesetzt und Anregungen für die eigene Gruppenarbeit gegeben werden.

Fortbildung Sozialarbeiter, 08.-10.09.2011, Paracelsusklinik Bad Elster

Bereits zum 15. Mal lud die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Fortbildung für die Mitarbeiter/innen der Tumorberatungsstellen und Kliniksozialdienste ein. Über 70 Teilnehmer und Referenten nahmen vom 08.09.-10.09.2011 an der Veranstaltung in der Paracelsus-Klinik am Schillergarten in Bad Elster teil, die von Frau Univ.-Prof. Dr. med. U. Froster (Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft), Herrn E. Heyne (Verwaltungsdirektor der Paracelsus-Klinik) und Herrn Dr. R. Porzig (Geschäftsführer der SKG) eröffnet wurde.

Das Programm gestaltete sich wieder einmal sehr vielfältig. Den Teilnehmern wurden medizinische Vorträge zu den Themen „Stammzelltransplantation“ (Oberarzt Dr. med. W. Pönisch, Uniklinik Leipzig) „Besonderheiten in der Behandlung des hormonunabhängigen Brustkrebs“ (Dr. med. St. Hupfer, Pleißentalklinik Werdau), „Plastische chirurgische Eingriffe – Abgrenzung zur Schönheitschirurgie“ (Dr. med. G. Tilch, Klinikum Obergöltzsch Rodewisch), „Naturheilkunde und Onkologie“ (Dr. med. K. Zulkowski, Onkolog. Praxis, Weimar), „Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (Priv.-Doz. Dr. med. habil. F. Kroschinsky, Uniklinik Dresden), und „Präventivmedizin – Wie wollen wir alt werden“ (Priv.-Doz. Dr. med. habil. D. Quietzsch) angeboten.

Die psychosozialen und sozialrechtlichen Themen widmeten sich diesen Aspekten:

  • Betreuungsrecht – Vorsorgevollmacht ( Frau Lenk, Betreuungsbehörde, Sozialamt Vogtlandkreis)
  • Widerspruchsverfahren bei Ablehnung der Leistungen zur Teilhabe ( Herr H. Gering, Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland)
  • Prozesskostenhilfe (Frau RA. M. Stevens, Rechtsanwaltskanzlei Chemnitz)
  • Klage vor dem Sozialgericht (RA M. Jüngel, Rechtsanwaltskanzlei Zwickau)
  • Umgang mit Tod und der eigenen Endlichkeit (Theologe U. Braun, Uniklinik Dresden)
  • Kommunikation in schwierigen Gesprächssituationen ( Dr. rer. med. Y. Barthel, Parkkrankenhaus Leipzig)

Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung der Arbeit des Krebsinformationsdienstes (KID) in Sachsen durch Frau Dr. med. S. Caspritz und Dipl.-Med. A. Goerl. Kulturelle Höhepunkte unterstützten die Teilnehmer dabei, die anspruchsvollen Schulungstage in entspannter Atmosphäre absolvieren zu können. Das gesamte Veranstaltungsprogramm erfuhr nach anonymer Befragung durch die Teilnehmer eine große Wertschätzung. Insgesamt mehr als 93 % der Befragten bewerteten die Veranstaltung als gut und sehr gut.

Zu den Vorträgen der Veranstaltung

Pressemitteilung: Weltmeister, Olympiastarter & Promis engagieren sich für die Krebshilfe. Erstes Leipziger Benefizschwimmfest zu Gunsten krebskranker Kinder

Das 1. Leipziger Benefizschwimmfest zu Gunsten krebskranker Kinder steht kurz bevor. Am Sonntag, den 2. Oktober werden sich einige der besten deutschen Schwimmer, Behindertenschwimmer, Flossenschwimmer und Streckentaucher erstmals einen gemeinsamen spannenden Wettkampf bieten. Alle Erlöse und Spendeneinnahmen der Veranstaltung kommen der "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V." und der "Sächsischen Krebsgesellschaft e.V." zu Gute.

Höhepunkt ist ein gemeinsames Sponsoren- und Prominenten-, Trainer-, Elternschwimmen in Form eines Staffelwettbewerbes.

Mit dabei sind u. a.:

  • Stefan Herbst, mehrfacher Olympiastarter & Europameister, Schwimmen
  • Juliane Reinhold, Jugendeuropameisterin & Deutsche Meisterin, Schwimmen
  • Max Lauschus, aktueller Weltrekordler & Doppel-Weltmeister, Flossenschwimmen
  • Christoph Oefner, Weltmeister, Flossenschwimmen
  • Sandra Pilz, Doppel-Europameisterin, Flossenschwimmen

  • Michael Fischer-Art, international renommierter Maler und Künstler
  • Hans Aichinger, international renommierter Leipziger Maler
  • Prof. Dr. med. habil. Uwe Köhler, Chefarzt, Sankt Georg Leipzig
  • Marianne Buttstädt, 1. Vorsitzender der Elternhilfe für krebskranke Kinder e.V.
  • Dr. Irina Ueberschär, stellv. Geschäftsführerin der Rentenversicherung Mitteldeutschland
  • Dr. Wolfram Sperling, Präsident des Sächsischen Schwimmverbandes

Veranstalter: Universität Leipzig
Ausrichter: Schwimmsportverband Leipzig
Ort: Schwimmhalle der Uni Leipzig, Mainzer Straße
Datum: 2. Oktober 2011
Beginn: 10:00 Uhr

Über eine Ankündigung und/oder Berichterstattung von dieser wichtigen Benefizaktion wären wir sehr erfreut und dankbar. Alle Teilnehmer stehen Ihnen natürlich für Interviews, Fotos etc. jederzeit gern zur Verfügung.

Bei weiteren Rückfragen melden Sie sich bitte bei
Robert Wenzel, Tel. 0178 3385566
Mail.: RobertRwenzel@aol.com

Vierter Präventionstag „Frau bleib(t) gesund“

Am 22. September 2011 fand im Chemnitzer DAStietz der vierte Präventionstag der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der IKK Classic statt. Zum Thema „Frau bleib(t) gesund“ gab es eine breite Palette an Vorträgen zu Bewegung, gesunder Ernährung bis hin zu Vorsorgeuntersuchungen wie die Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs, das Mammographie-Screening und die Selbstuntersuchung der Brust (MammaCare).

Den etwa 100 Teilnehmerinnen, darunter auch einige Männer, wurde von Referenten aus Politik, Medizin und Krankenkasse der Zusammenhang von gesunder Lebensweise und die Verhütung von körperlichen Krankheiten wie etwa Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes Mellitus und Krebserkrankungen anschaulich nahe gebracht. In der von Adina Rieckmann moderierten Podiumsdiskussion wurden Fragen erörtert, u.a., welche Rolle Angst vor z.B. einer Krebserkrankung bei der Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen spielt. Ferner wurde festgestellt, dass triviale Werte wie etwa Blutfette, Harnsäure und Blutdruck vielen Menschen unbekannt seien. Hier sei weiterhin ein Feld für Aufklärung. Insgesamt wurde für mehr Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper, für einen bewegten Alltag und eine bewusst gesunde Ernährung plädiert. Das simple Beispiel, jeden Tag einen Apfel zu essen, sei nachweislich eine gute Maßnahme zur allgemeinen Vorbeugung.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Kochwettbewerb zum Thema „Gesund, schmackhaft, preiswert“. Drei Schülergruppen vom Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit, Ernährung und Gastwirtschaft Chemnitz kreierten Fingerfood, was auf engagierte und ansprechende Weise den Teilnehmerinnen zum Verkosten angeboten wurde. Jeder konnte im Anschluss seine Stimme für seinen Favoriten abgeben. Das fiel bei der Auswahl der kleinen Köstlichkeiten den Einzelnen gar nicht so leicht. Dennoch gab es am Schluss eine Platzverteilung. Bei der öffentlichen Prämierung erhielt jede Gruppe eine Urkunde und einen Gruppenpreis.

2. „Laufend gegen Krebs“ in Leipzig: Spendenlauf spielt 13.000 Euro für Krebspatienten ein

Am Samstag, dem 17.09. fand in Leipzig erneut die Benefiz-Veranstaltung „Laufend gegen Krebs“ statt. Insgesamt konnten die Veranstalter, die Sächsische Krebsgesellschaft und das ehrenamtliche Organisationskomitee aus dem Raum Leipzig, über 1500 Menschen für den Lauf begeistern.

Bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr wurden mit der Veranstaltung, die einerseits einen Informationsauftrag gegenüber der Bevölkerung zum Thema Krebs hat und auf der anderen Seite durch Spenden verschiedene Projekte in Sachsen unterstützt und ermöglicht, Gelder in Höhe von 8500 Euro gesammelt.

In diesem Jahr werden erneut 3 Projekte in Sachsen finanziell gestützt. Die Erlöse gehen unter anderem wieder an das Haus Leben in Leipzig. In dem Projekt „Friesennest“ am Klinikum St. Georg werden Kinder betreut, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Erneut unterstützt wird auch das Konzept der Informationspunkte der Sächsischen Krebsgesellschaft im ländlichen Raum. Damit soll die Versorgungssituation in Sachsen verbessert werden, da es zurzeit im ländlichen Raum keine oder keine ausreichenden Angebote für Krebspatienten und deren Angehörige gibt. Im Mai führte die Sächsische Krebsgesellschaft erstmalig ein Familienwochenende für von Krebs betroffene Familien durch. Es bietet die Möglichkeit, den normalen Alltag mit einer Krebserkrankung zu verlassen, Wege zu Normalität zu finden und hilft, die Erkrankung auf psychologischer und sozialer Ebene zu verarbeiten. Das Interesse am ersten Wochenende dieser Art war groß, sodass in Zukunft weitere derartige Ausflüge folgen sollen.

Nach der Eröffnung durch die Sächsische Krebsgesellschaft und die Barmer GEK konnten ab 11 Uhr Einzelläufer gegeneinander antreten. Was sich auf dem Platz der SG Olympia 1896 an der Waldstraße abspielte, hatten die Veranstalter so nicht kommen sehen können: im Vorfeld hatten sich 50 Läufer und Läuferinnen angemeldet, auf der Aschebahn des Platzes befanden sich stattdessen aber mehrere hundert Läufer jeder Altersklasse. Auch im Gruppen-Staffel-Lauf, der ab 13 Uhr stattfand, gab es Zulauf im Gegensatz zum Vorjahr. Hatten sich im letzten Jahr 6 Teams angemeldet, so konnten in diesem Jahr mit 21 Anmeldungen mehr als dreimal so viele Gruppen registriert werden. Zudem fanden sich Prominente in einer eigenen Staffel zusammen, unter anderem Radrenn-Profi Bert Dietz, die Handballspielerin Kerstin Mühlner und Bob-Weltmeisterin Romy Logsch. Durch die von den Teilnehmern pro Runde oder als Startgeld entrichtete Spende konnten insgesamt 13.000 Euro zur Verwendung in den Projekten gesammelt werden bzw. werden noch durch Überweisung auf das Spendenkonto zur Verfügung gestellt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein buntes Kultur- und Rahmenprogramm. Neben Angeboten auf der Bühne - beispielsweise Livemusik, Breakdance- und Akrobatik-Darbietungen – standen für die Jüngsten offene Spielangebote zur Verfügung.

Parallel zum Lauf fanden in den Räumen der Gaststätte Mühlwiese verschiedene Vorträge zur Krebs-Problematik statt. Thematisiert wurden hierbei Tumorschmerz, Umgang mit Ängsten, Psychosoziale Beratung, Physiotherapeutische Maßnahmen sowie Ernährung, als auch Kommunikation bei Krebs. Damit stand Interessierten ein vielfältiges Vortragsprogramm renommierter Referenten zur Nutzung offen.

Weitere Informationsmöglichkeiten boten sich an den Informationsständen von Sponsoren und Unterstützern, am Stand der Selbsthilfegruppe Krebs e.V. aus Leipzig sowie an der Informationsstrecke des Haus Leben.

Seinen Abschluss fand „Laufend gegen Krebs“ wieder mit einer Luftballon-Wolke, mit der Teilnehmer des Laufs ihre Grüße und Wünsche in den Himmel über Leipzig schicken konnten.

www.laufend-gegen-krebs.de

Yoga-Lehrgang für Tumorpatienten am 14.09.11 in Dresden - Der heilsame Atem-Yoga und mehr

Inzwischen ist es schon ein fester Teilnehmerstamm, der sich jedes Jahr Mitte September gemeinsam mit neuen Interessierten in den Räumen der AOK- Hauptgeschäftsstelle Sternplatz in Dresden zum Yogatagesseminar einfindet.

Der erfahrenen Yoga-Lehrerin Frau Strohschein aus Neustadt/Sa. gelang es schon während der meditativen Einführungsrunde beim Klang einer Zimbel, Stress und Alltag in den Hintergrund treten zu lassen. Nach allgemeinen Informationen zur Yoga-Philosophie konzentrierten sich die Teilnehmer mit entspannenden Übungen auf ihren Körper und tiefes, wohltuendes Atmen. Unter dem Motto „Das Leben in vollen Zügen genießen“ wurden theoretische und auch philosophische Gedanken zum Thema „Atmen“ besprochen, bevor sich ein praktischer Übungsteil auf der Matte anschloss. Mit der Aufforderung „Schöpfe aus der Fülle!“ führte Frau Strohschein ein Atem- und Energietraining mit den Teilnehmern durch, um Ruhe, Ausgeglichenheit, aber auch neue Kraft und Vitalität zu finden. Zur angeleiteten Durchführung und Wiederholung dieser Übungen auch daheim empfahl sie zwei ihrer selbst aufgenommenen CD’s.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete die Gruppe mit einer anregenden Körperklopfmassage und weiterer Atem- und Koordinationsarbeit in den Nachmittag. Im Anschluss verdeutlichte die Kursleiterin anhand einer graphischen Darstellung nochmals eindrücklich die heilsame Wirkung des intensiven Atmens verbunden mit einer positiven Lebenseinstellung. Nach einer letzten aktivierenden Kreislaufübung äußerten sich alle Kursteilnehmer in der Abschlussrunde bereichert, gestärkt und vor allem positiv gestimmt. Eine Neuauflage dieses motivierenden Yoga-Tages in Dresden ist sehr erwünscht!

Sonnenblumenfest am 3. September

Bereits zum zweiten Mal fand in und um das Haus der Vereine in Zwickau das Sonnenblumenfest der Sächsischen Krebsgesellschaft statt. Anspruch der Veranstaltung wie auch der Sächsischen Krebsgesellschaft ist es, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Zunahme an Erkrankungen, über Krebs zu informieren. Die Besucher konnten daher zahlreiche Vorträge von renommierten Referenten erleben, wobei die Themenpalette von Urologischen Tumoren, über Informationen zur Psychoonkologie bis hin zu Ernährung und Sport bei Krebs reichten.

Die Sächsische Krebsgesellschaft schätzt, dass über 2000 Besucher den Weg bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad Celsius in den schattigen Schlobigpark gefunden haben. Beim Sonnenblumenfest handelt es sich nicht um eine bloße Informationsveranstaltung – auch der Benefizgedanke steht im Mittelpunkt. Mit unterschiedlichsten Aktionen wurden daher wieder Gelder für Projekte der Sächsischen Krebsgesellschaft gesammelt.

Unterstützt wurde in diesem Jahr unter anderem ein Theaterstück am Hospiz- und Palliativdienst Erzgebirge e.V., mit dem Kinder den Umgang mit dem Thema Tod erlernen und dadurch Ängste vor Verlust reduzieren sollen. Erneut unterstützt wurde das Projekt „Familienwochenende für von Krebs betroffene Familien“. Durch das erste Familienwochenende dieser Art im Mai dieses Jahres war deutlich geworden, dass ein enormer Bedarf an derartigen Angeboten, mit Interessenten nicht nur aus der Zwickauer Region, besteht. Ein zweites Wochenende ist für Oktober 2011 geplant. Die Sächsische Krebsgesellschaft sieht weiterhin auch einen hohen Bedarf an Versorgung von Krebspatienten im ländliche Raum, weswegen erneut die Informationspunkte im ländlichen Raum zu den finanziell unterstützen Projekten gehörten.

Trotz des ernsten Themas ist es am 03. September wieder gelungen, im Schlobigpark Volksfeststimmung zu erzeugen. Ein buntes Bühnenprogramm konnte aufgrund der Unterstützung der Künstler ermöglicht werden, sodass im Schlobigpark nie Ruhe herrschte. Mit Auftritten des Georgius-Agricola-Chors Glauchau, den Zwickauer Cheerleadern, „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmer Dominik Kinast, den Dance Devils und der Dance Academy sowie Samurai-Sport war wieder für jeden etwas dabei.

Stattfinden konnte in diesem Jahr das Gummi-Enten-Rennen auf der Zwickauer Mulde, das im letzten Jahr wegen des hohen Wasserstands des Flusses leider ausfallen musste. Insgesamt 480 Gummi-Enten gingen kurz nach 16 Uhr mit leichter Verspätung auf die Reise. Auch die Erlöse aus den Enten-Patenschaften fließen in die unterstützen Projekte.

Mit der Siegerehrung des Paddelbootrennens und Bekanntgabe der Gewinner des Entenrennens sowie dem musikalischen Ausklang durch die Big-Band „Swing it“ ging die Veranstaltung zu Ende. Möglich wurde sie nicht zuletzt durch zahlreiche Helfer, die IKK classic und BKK Mitte, Sponsoren, Förderer, Künstler und Aussteller. Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Zwickauer Kindertageseinrichtungen. Sie haben über 300 Sonnenblumen für die Veranstaltung gebastelt und gemalt. Vielen Dank!

Weitere Informationen und die Gewinn-Nummern finden Sie unter www.sonnenblumenfest-sachsen.de

Parkfest: Große Bühne für kleines Orchester

Wie schon in den Vorjahren organisierte die Sächsische Krebsgesellschaft auch in diesem Jahr wieder ein Parkfest im Zwickauer Schlobigpark. Für den 23.06.2011 hatte die SKG Vertreter aus Medizin, Selbsthilfe, Industrie und Politik, aber auch die Bürger aus Zwickau und Umgebung eingeladen, um ins Gespräch zu kommen und sich über die Krankheit und die Möglichkeiten ihrer Bekämpfung zu informieren. Dieser Einladung waren trotz des sich ankündigenden Regens vor allem Vertreter aus der Selbsthilfe der Region gefolgt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von Herrn Dr. Baaske, dem stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der Sächsischen Krebsgesellschaft. Er wies im Zusammenhang mit der sich verschärfenden Situation bei der Anzahl auftretender Krebserkrankungen auf die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen hin. Auch die weiteren Grußredner, Frau Dr. Ueberschär von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Herr Dr. Reiß vom Landkreis Zwickau, Herr Spranger von der IHK Westsachsen sowie Herr Mädler vom Landesverband der Kehlkopfoperierten vertraten den Standpunkt, dass eine Bündelung der Kräfte für den Kampf gegen den Krebs sinnvoll und anstrebenswert ist.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Ba-Rock-Orchester des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums. Das 16-köpfige Schulorchester besteht hauptsächlich aus Schülern der Altersgruppe 8 bi 17 Jahre. Es arrangiert – als eine Seltenheit in Sachsen – klassische Stücke und Popmusik-Stücke neu und geht dabei besondere Wege bei der Besetzung. So kommen bei dieser Art Orchester neben klassischen Blas- und Streichinstrumenten unter anderem auch Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und Keyboard zum Einsatz.

Supervision für SHG-Leiterinnen in Schmannewitz vom 19. – 20.05.2011

Im Mai dieses Jahres fand nun bereits zum sechsten Mal das zweitägige Treffen der Leiterinnen und Leiter von Selbsthilfegruppen in der Rehabilitationsklinik Christiaan Barnard in Schmannewitz statt.

Nach dem Ankommen der 24 TeilnehmerInnen und dem gemeinsamen Mittagstisch eröffneten Dr. Porzig und Frau Schulze, Hausdame der Klinik, die Veranstaltung. Prof. Miesch leitete anschließend die Supervisionen mit Ausführungen zum lösungsorientierten Handeln in Konfliktsituationen ein. Die von ihm in den zwei Tagen moderierten Supervisionen fanden, wie auch in den vorangegangenen Jahren, großen Zuspruch. Die SelbsthilfegruppenleiterInnen waren für die Hilfestellungen bei Schwierigkeiten und aufgezeigten Lösungswege sehr dankbar.

Auch wenn das Wetter, zumindest am ersten Veranstaltungstag die Bewegung in der Natur nicht zuließ, wurden die von Frau Torge, leitende Physiotherapeutin im Haus, parallel angebotenen sportlichen Aktivitäten dankend angenommen.

Das Team unter Leitung von Frau Schulze umsorgte die TeilnehmerInnen von Seiten der Klinik auf das Beste. Dankbar für Anregungen, Denkanstöße und Befähigung zur Bewältigung ihres ehrenamtlichen Engagements und den durchgeführten Erfahrungsaustausch konnten die TeilnehmerInnen in das sonnige Wochenende starten.

Jahreshauptversammlung der SKG

Die Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft fand am 07.05.2011 in den Räumen der AOK PLUS in der Müllerstraße in Chemnitz statt. Insgesamt waren 67 Teilnehmer der Einladung gefolgt, davon 55 stimmberechtige Mitglieder und 12 nicht-stimmberechtigte Mitglieder.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende, Frau Univ.-Prof. Dr. Froster, wurde die Veranstaltungsleitung und die Leitung der Abstimmungen an den Geschäftsführer Herr Dr. Porzig übergeben.

Es folgten der Bericht des Vorstandes zum Jahr 2010 und ein Über- und Ausblick zu 2011.

Nach Vorstellung des Haushaltsberichts durch den verwaltungstechnischen Vorsitzenden, Herrn Dipl. Verwaltungswirt Ralf Schlautmann, folgte die Abstimmung über den Bericht des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung 2010 und die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2012. Diese wurden von den Stimmberechtigten jeweils einstimmig angenommen.

Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden ebenfalls einige Satzungsänderungen beschlossen. Die Veranstaltung bot den angereisten Mitgliedern dabei den geeigneten Rahmen, um sich im Detail über Zweck und Folgen der Änderungen zu informieren.

Tageskurs Tai Chi / Qi Gong am 13.04.2011

Der Tageskurs Tai Chi / Qi Gong ist bereits eine sportliche Tradition. Auch in diesem Jahr lud die Sächsische Krebsgesellschaft wieder die Mitglieder der Selbsthilfegruppen ins Klinikum Chemnitz ein.

Unter der Leitung von Herrn Axel Engelhardt erlernten die TeilnehmerInnen eine achtsame Körperwahrnehmung und einige Figuren des Qi Gong und Tai Chi - die dann einfühlsam geübt wurden. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Möglichkeit, diese Übungen auch zu Hause und in der Selbsthilfegruppe anwenden können.

In den Entspannungspausen vermittelte Herr Engelhardt interessantes Hintergrundwissen zur Entstehung und den unterschiedlichen Praktiken des Qi Gong/ Tai Chi. Sehr interessant waren die Buchvorschläge zur theoretischen Wissensvermittlung und zur praktischen Umsetzung.

Supervision für Beraterinnen und Berater in der psychosozialen Tumorbetreuung am 06.04.2011

Am 06.04.2011 fand von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Mehrzweckraum der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. der erste Teil der diesjährigen Supervisionsveranstaltung für Berater und Beraterinnen statt.

Nach einer Begrüßung der 11 Teilnehmer durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft führte Herr Prof. Miesch in bewährter Weise durch den Tag. Nach einer Rückmeldungsrunde über vergangene Problematiken, deren erfolgreiche Bewältigung bzw. Misserfolge hatten die Teilnehmer/innen ausgiebig Gelegenheit zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Es konnten berufliche Belastungssituationen und Konflikte besprochen, Stress abgebaut und Lösungsansätze diskutiert werden.

Als besonders angenehm und bereichernd wurde die Zusammensetzung der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erlebt und rückgemeldet. So kam es zu einem effektiven Austausch unter den Teilnehmern.

Der zweite Teil der Veranstaltung findet am 02.11.2011 statt.

Informationsveranstaltung am 04.05.2011 in Torgau

Im schönen Torgau fand am 04.05.11 erstmalig die Informationsveranstaltung „Vorstellung von Selbsthilfegruppen, Erfahrungsaustausch & Vorträge“ im Evangelischen Jugendbildungsprojekt, Wintergrüne 2, statt. Die Veranstaltung wurde durchgeführt von der Sächsischen Krebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Nordsachsen, dem Nordwestsächsischen Brustzentrum, der psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig und regionalen Selbsthilfegruppen.

Eine rege Teilnahme war zu verzeichnen, ca. 120 von einer Krebserkrankung betroffene Menschen, Angehörige, Selbsthilfegruppen und Interessenten lauschten den Vorträgen der Referenten, stellten Fragen und tauschten sich miteinander aus. Nach der Eröffnung durch den Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft Herrn Dr. Porzig und Grußworte der Amtsärztin Frau Dipl.-Med. Futtig und Frau Dipl.-Psych. Lehmann-Laue, Leiterin der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig wurden in Referaten die Arbeit von Selbsthilfegruppen näher gebracht, Mythen über die Ernährung bei Krebs aufgedeckt, über Bewegung und Sport informiert, aufgezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, das Thema Krebs mit Kindern zu besprechen, wie die Anerkennung der Schwerbehinderung bei Tumorpatienten verläuft und welche neuen Therapieansätze es bei Brustkrebs derzeit gibt.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, welche durch leckeren, selbstgebackenen Kuchen in der Pause von der Selbsthilfegruppe Krebskranker Torgau e.V. versüßt wurde.

Anleitungen 2011 durchgeführt

Im März 2011 wurden die alljährlich stattfindenden Anleitungen in den Regionen Chemnitz/ Marienberg, Dresden/ Meißen und Umgebung, Leipzig und Umgebung, Zwickau, Plauen und Umgebung sowie Löbau/Zittau angeboten.

Dabei hatten die Mitglieder der Selbsthilfegruppen die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, aber auch organisatorische Fragen zu stellen, Auskünfte zur Führung der Selbsthilfegruppe sowie Unterstützung beim Umgang mit Behörden, Antragstellungen, Zusammenarbeit mit Kassen u.ä. zu erhalten. Der Schwerpunkt der Anleitungen liegt bei der Verwendung der ausgereichten finanziellen Mittel bzw. beim Anfertigen des Tätigkeitsberichtes und der Information zu Aktivitäten, Veranstaltungen und Informationsmedien in 2010 sowie dem Ausblick auf gemeinsame Projekte in 2011.

Die 2010 erstmals in den Anleitungen angebotenen Vorträge durch Mitarbeiterinnen der Sächsischen Krebsgesellschaft wurden gut angenommen. Daher wurde auch im Jahr 2011 ein Vortrag im Rahmen der Anleitungen angeboten. Die Diplom-Psychologin Anja Weißwange von der Psychosozialen Beratungsstelle der Sächsischen Krebsgesellschaft in Dresden stellte in ihrem Vortrag „Besser schlafen“ das Phänomen „Schlaf“ vor, berichtete über seine Störungen und gab Tipps zu Schlafhygiene. Am Ende ihres Vortrags lud sie die Anwesenden zu einer praktischen Entspannungsübung ein.

5. Darmkrebsaktionstag

Am 3. März 2011 lud die Sächsische Krebsgesellschaft bereits zum fünften Mal zum Darmkrebs-Aktionstag nach Leipzig ein. Erneut fand die Veranstaltung zum Auftakt des Darmkrebs-Monats März im Zeitgeschichtlichen Forum statt. Der Aktionstag wurde von der Sächsischen Krebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Leipzig, Vertretern des Klinikums St. Georg, des Park-Krankenhauses, der HELIOS-Kliniken Leipziger Land, niedergelassener Leipziger Gastroenterologen sowie Krankenkassen-Vertretern und der ILCO Sachsen gestaltet.

Im Foyer konnten die Informationsangebote der Sächsischen Krebsgesellschaft, der ILCO Sachsen und die des Haus Lebens am Klinikum St. Georg genutzt und Fragen an die Beraterinnen vor Ort gestellt werden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, Herrn Dr. Porzig. Es folgte ein vielseitiges und informatives Programm, bei dem interessante Vorträge für Betroffene, Angehörige und Interessierte gehalten worden sind. Im ersten Themenblock „Vorsorge und Früherkennung“ informierten die Experten etwa zu Grundlagen gesunder Lebensführung oder zur Früherkennung und Diagnose aus Sicht des Arztes. Jedem Themenblock schloss sich die Möglichkeit an, Fragen an die Referenten zu stellen

Nach kurzer Pause erhielten die Anwesenden einen kompakten Überblick über aktuelle Behandlungsstrategien und Therapiemöglichkeiten. In vier Fachvorträgen informierten die Referenten über operative und medikamentöse Therapie, über Strahlentherapie sowie über palliative Therapie.

Das den Abend abschließende Thema "Leben mit Darmkrebs" überzeugte durch Praxisnähe und sorgte für angeregte Diskussionen zwischen Besuchern und Referenten. Inhaltlich wurde das Thema Nachsorge, aber auch weiterführende Themen, etwa zur Wiedereingliederung – aus Sicht einer Krankenkasse – behandelt. Durch den Bericht „Leben mit Darmkrebs“ von Herrn Koch (ILCO Sachsen) wurde das Thema aus Sicht eines Betroffenen greifbar und es wurde deutlich, wie das Leben mit oder nach einer Darmkrebserkrankung gestaltet werden kann.

Pressemitteilung: Am 04.02. ist Weltkrebstag

Krebsgesellschaft: 30 bis 40 Prozent aller Krebsfälle sind durch Rauchen, Übergewicht, übermäßigen Sonnen- und Alkoholgenuss bedingt – Schützen Sie sich und Ihre Familie!
ganze Mitteilung lesen (PDF)

7. Sächsischer Krebskongress in Chemnitz

Unter www.skk2011.de finden Sie ab sofort alle Informationen zum 7. Sächsischen Krebskongress am 17. und 18. Juni 2011 in Chemnitz. zur Webseite des Krebskongresses

 

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