| Erster Benefizabend war voller Erfolg |
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Der erste Benefizabend der Sächsischen Krebsgesellschaft fand am 27.11.08 in Dresden statt.
Herr Schlautmann, verwaltungstechnischer Vorsitzender der Sächsischen Krebsgesellschaft eröffnete den Abend im Gedenken an Prof. Dr. med. habil. Reinhold Schwarz, der am 20.11.08 plötzlich und unerwartet verstarb.
In den Ausführungen wurde deutlich, dass die SKG den Reinerlös des Abends für die satzungsgemäßen Aufgaben der Gesellschaft verwenden wird.
Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass eine Sächsische Krebsstiftung in Planung ist, um eine finanzielle Absicherung der Gesellschaft in der Zukunft auf weitere Standbeine stellen zu können. Mit einer Stiftung wäre dann auch der Weg frei, um wissenschaftliche Projekte in der Krebsforschung begleiten und unterstützen zu können.
Nach dem Menü im Restaurant „Alte Meister“ und dem Orgelkonzert in der Frauenkirche, Samuel Kummer präsentierte aus dem Bachzyklus „Vor deinem Thron tret ich hiermit“ , wurde aus den positiven Rückmeldungen der knapp 80 Teilnehmer deutlich, dass man diesen Weg auch in Zukunft beschreiten wird.
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| Lehrgang „Sport nach Krebs“ in Bad Elster |
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Vom 13. Bis 14. November 2008 fand der Lehrgang „Sport nach Krebs“ in der Paracelsus-Klinik Bad Elster statt. 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus verschiedenen Selbsthilfegruppen aus Sachsen angereist und wurden von Verwaltungsdirektorin Frau Bernhard herzlich begrüßt.
Der Vortrag zu physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten beim Lymphödem von Frau Ludwar enthielt viele praktische Tipps. So wurde zum Beispiel bei einer Zuhörerin das Anlegen eines speziellen Verbandes am Unterarm demonstriert. Danach trafen sich alle zum Sitztanz im Stuhlkreis. Zu rhythmischer Musik sorgte Frau Isaak für eine Auflockerung sämtlicher Muskelgruppen, wobei unter viel Lachen auch die Bauchmuskeln nicht zu kurz kamen. In zwei Gruppen aufgeteilt, gab es dann eine Bewegungseinheit mit dem Pezziball. In Partner-, Einzel- und Gruppenübungen wurden Gleichgewicht, Kraft und Treffsicherheit trainiert.
Der engagiert vorgetragene und sehr interessante Vortrag Von Chefärztin Frau Dr. Junghans zu Möglichkeiten und Grenzen naturheilkundlicher Behandlung brachte Licht in das Dunkel der vielfältigen Angebote auf diesem Sektor.
Beim gemütlichen Beisammensein am Abend gab es viel Gelegenheit zum individuellen Austausch. Da gab es offene Ohren für Probleme einzelner, aber auch Lustiges und Mut machendes wurden miteinander diskutiert.
Am nächsten Tag folgte ein abwechslungsreiches Programm aus Bewegung, Konzentration und Entspannung. Die Yogaübungen waren ausgewählte Übungen für Einsteiger, die jeder individuell nach seiner Belastbarkeit mitmachen konnte. Die Wassergymnastik machte nicht nur Spaß. Viele genossen die für Gelenke und Bewegungsapparat entlastende Art der Bewegung.
Die Auswertung des Lehrgangs ergab eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie konnten viele Anregungen mitnehmen, um verschiedene kleine Sport- und Entspannungseinheiten in den eigenen Alltag einzubauen aber auch um andere darin anzuleiten.
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| 4. Sächsischer Hospiz- und Palliativtag in Leipzig |
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„Den letzten Mantel mache ich selbst …“ – unter diesem Thema fand am 1.11.2008 der 4. Sächsische Hospiz- und Palliativtag in Leipzig statt, den der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. zusammen mit regionalen Hospizverbänden und dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig Brünn e.V. veranstaltete.
Das Thema der Veranstaltung war zugleich Titel des jüngst erschienenen Buches von Susan Porchert-Munro und Eva Waldmann, die darin die Vielschichtigkeit des Themen-Komplexes von unheilbare Krankheit - letzter Lebensabschnitt – Sterben und Tod ihren Lesern näher bringen wollen. Dieses Anliegen griff der Veranstalter auf und bot den zirka 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Pflege, Hospiz- und Palliativmedizin interessante Fachvorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen.
Regionale Hospizdienste stellten neben verschiedenen Industrieausstellern in der oberen Wandelhalle des ehrwürdigen Gebäudes des Neuen Rathauses in Leipzig an Info-Ständen ihre Arbeit vor. So konnten sich Besucherinnen und Besucher über neueste Angebote aus der Schmerzmedizin bis hin zu speziellen regionalen Versorgungsangeboten informieren und ebenso aktuelle und einschlägige Fachliteratur erwerben. Die vielfältigen Informationsangebote der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V., die sich in diesem Rahmen präsentierte, wurden rege nachgefragt.
Die zahlreichen ehrenamtlich Tätigen im Bereich der ambulanten wie auch stationären Hospiz- und Palliativversorgung wurden zu Beginn der Veranstaltung gebührend gewürdigt und ausgezeichnet, weil ohne sie die inzwischen intensive Nachfrage in diesem Bereich nicht zu decken möglich wäre. Diese Entwicklung zeigt, dass der Umgang mit Tod und Sterben in Würde und die damit verbundene eigene Verantwortung und Selbstbestimmtheit auch in diesem wichtigen Lebensabschnitt für viele Menschen einen hohen Stellenwert hat. An der gegenwärtig immer breiteren gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema hat die Hospizbewegung einen wesentlichen Anteil. Das zeigen die vielen ambulanten undstationären Hospiz- und Palliativdienste, die es in Sachsen bereits gibt, wobei der Bedarf, so Marcel Globisch, Leiter der ambulanten Kinderhospizarbeit des Deutschen Kinderhospizvereins in Olpe, vor allem bei den Angeboten für Familien mit lebensbedrohlich schwerkranken Kindern bei weitem noch nicht hinreichend ist.
Ermutigung kann als Resümee des Tages gelten für die ehren- und hauptamtlich Tätigen, die in der Arbeit mit Sterbenden zwischen enormer Belastung, aber auch Zufriedenheit und emotionalem Wachstum stehen und als hoffnungsgebend für Betroffene und Angehörige, die den letzten Lebensabschnitt nicht allein gehen müssen und vielfältige professionelle Hilfen in Anspruch nehmen können.
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| Supervision für BeraterInnen – Teil 2 am 12.11.2008 im Johannisbad Zwickau |
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Zum 2. Teil der Supervision trafen sich MitarbeiterInnen aus verschiedenen Klinikeinrichtungen
In einer arbeitsfähigen Runde konnten gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. habil. Miesch die Ergebnisse der angewandten Methoden der Kommunikation ausgewertet werden.
Weiterführend wurden Kommunikationswege auf Grund der dargelegten Alltagssituationen reflektiert. In vertrauensvoller Atmosphäre konnten die TeilnehmerInnen für sich neue Sichtweisen entwickeln. Durch einen regen Austausch der Erfahrungen wurden Hinweise und Tipps untereinander weitergegeben. Mit Interesse wurde nachgefragt, ob eine Weiterführung der Weiterbildung für 2009 geplant ist.
Für alle Teilnehmer konnte eine Fortführung zugesichert werden.
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| Wissenschaftliches Symposium auf Schloss Machern 15.11.2008 |
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Am 15. November 2008 veranstaltete die Sächsische Krebsgesellschaft erstmalig ein wissenschaftliches Symposium im Schloss Machern bei Leipzig. Dieser Veranstaltungsort verzaubert seine Besucher, nicht nur durch das wunderschöne dreiflügelige Barockschloss, sondern auch durch seine idyllische Lage. Umgeben wird das Schloss von einer großen Gartenanlage im englischen Stil, welche der letzte Reichsgraf Carl Heinrich August von Lindenau Ende des 18. Jahrhunderts anlegen ließ.
Das Macherner Schloss wurde einst als Wasserschloss errichtet. Doch der Bau der ersten Ferneisenbahn 1833 durchtrennte die Wasserwege, was zur Folge hatte, dass der Grundwasserspiegel sank und die Wasserflächen um das Schloss herum austrockneten. Die ältesten Teile des Schlosses entstanden wahrscheinlich schon im 16. Jahrhundert.
Das wissenschaftliche Symposium stand in diesem Jahr unter dem Thema: „Neue Therapieansätze beim Lungenkarzinom“. Der wissenschaftliche Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft erarbeitete ein hochkarätiges Programm für die Teilnehmer. Die Vorträge der renommierten Referenten widmeten sich den Bereichen der Pharmakogenetik, den Markern, der Pathologie und Prädiktion, der Thoraxchirurgie, der Strahlentherapie und Therapiekontrolle, sowie der medikamentösen Therapie und der Bedeutung der Zytologie. Für Interessierte werden die Vorträge nach Zustimmung der Referenten auf unserer Homepage www.skg-ev.de bereitgestellt.Das Programm wurde in zwei Teile gegliedert. Nach jedem Teil gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit der Diskussion. Dieser Austausch zwischen den Teilnehmern und Referenten wurde rege genutzt.
Während der Pause und am Ende der Veranstaltung konnte sich an den Ausstellungsständen der Industrie informiert werden. Nach dem offiziellen Programm waren die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Diese, von den Teilnehmern als sehr gelungen eingeschätzte Veranstaltung wurde mit 4 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert. Aussteller der Industrie und von Apotheken waren mit Infoständen präsent und unterstützten die Durchführung des Symposiums.
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| Aktuelle Impfraten: Hohe Akzeptanz der HPV-Impfungen bei jungen Mädchen. Krebsgesellschaft fordert Mädchen weiter zur Teilnahme auf |
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Berlin. Die Schutzimpfung gegen als besonders gefährlich erkannte Typen der Humanen Papillomviren (HPV) genießt hohe Akzeptanz bei Behandelnden und Behandelten. Die aktuellen Durchimpfungsraten zeigen, dass vor allem die Alterszielgruppe der 12- bis 17-jährigen Mädchen an dem Impfprogramm teilnimmt. In diesem Altersbereich übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten.* Die Rate bei den 12- bis 14- Jährigen beträgt dabei 39 %, bei den 15- bis 17-Jährigen sogar 59 % – und das bereits zwei Jahre nach der offiziell ausgesprochenen Impfempfehlung. Zum Vergleich: Bei Hepatitis B dauerte es rund zehn Jahre, bis ähnliche Raten erreicht wurden. Die Umsetzung der HPV-Impfung ist zwar als großer Erfolg zu werten, Ziel künftiger Informationskampagnen muss jetzt aber sein, die Anzahl der verbleibenden, nicht geimpften Mädchen weiter zu reduzieren. Nur dann kann der bestmögliche Nutzen dieser Präventionsmaßnahme erreicht werden.
„Die prozentuale Verteilung der Impfungen auf die Altersgruppen ist nicht verwunderlich. In den älteren Jahrgängen wird die Schutzmaßnahme als dringlicher angesehen, da die Infektion mit HPV in engem Zusammenhang mit Sexualkontakten steht“, erklärt Prof. Dr. med. Matthias Beckmann, Direktor der Frauenklinik am UK Erlangen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft. Bei den jüngeren Mädchen würden sowohl Eltern als auch Ärzte oft noch nicht die Notwendigkeit sehen, so dass die Impfung in ein höheres Alter verschoben wird. Da die Impfung jedoch möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr (der oft auch ohne Wissen der Eltern stattfinden kann) durchgeführt werden sollte, ist eine rechtzeitige Konsultation ratsam. „Die idealen Gelegenheiten dafür sind die J1 oder ein Kontrazeptionsgespräch beim Frauenarzt“, so Beckmann weiter.
Nach der Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen ist die HPV-Impfung noch stärker in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Ihre Wirkung richtet sich gegen die HPV-Typen 6 und 11 sowie 16 und 18, die für die Entstehung von Genitalwarzen bzw. einen Großteil der Gebärmutterhalstumoren verantwortlich gemacht werden. An Gebärmutterhalskrebs erkranken in Deutschland jährlich über 6.000 Frauen und 1.700 sterben daran. Dabei ist zu bedenken, dass ca. 5 bis 10 % der Infektionen chronisch werden. Von diesen chronischen Verläufen wiederum führen 1 bis 5 % zu Tumoren. Beide Entwicklungen können durch eine rechtzeitige Impfung zukünftig weitgehend unterbunden werden.
Die HPV-Schutzimpfung stellt somit eine sehr effektive und sichere primärpräventive Schutzmaßnahme dar. Die Impfung muss jedoch auch weiterhin durch die regelmäßig durchzuführenden Krebsfrüherkennungsmaßnahmen (Vorsorgeuntersuchung) ergänzt werden. Erst die Kombination dieser beiden Präventionsangebote schafft einen optimalen Schutz. Die HPV-Impfung trägt dazu allerdings einen unverzichtbaren Teil bei. Trotz diverser Einwände, die im Laufe der Zeit dagegen erhoben wurden, nach wissenschaftlicher Prüfung aber entkräftet werden konnten, kann es nur einen Appell an Mädchen und junge Frauen geben: Nehmt diese Chance wahr!
Weitere Informationen finden Sie unter www.krebsgesellschaft.de bzw. in der Broschüre „Schneller als das Virus! – Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs“. Die Broschüre erhalten Sie über die Pressestelle der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. oder über die Geschäftsstellen der Landeskrebsgesellschaften.
* Einige Kassen übernehmen auch die Impfkosten für die Altersgruppe der 18 bis 26jährigen Frauen.
Pressestelle der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. Tel.: 03643 – 743749 Fax: 03643 – 743536 E-Mail: presse@krebsgesellschaft.de
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| Erster Präventionstag zum Thema "Impfen" |
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Am 15. November fand im Mercure-Hotel in Chemnitz der erste Präventionstag der Sächsischen Krebsgesellschaft zum Thema Impfen statt.
Die gut besuchte Veranstaltung, die sich an potentielle Multiplikatoren gerichtet hatte, beleuchtete Impfen als Präventionsmaßnahme im Allgemeinen sowie im Speziellen die Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen unter verschiedenen Gesichtspunkten.
Im Laufe der Veranstaltung wurde ein umfassender und informativer Überblick über Grundlagen des Impfens, zur Sächsischen Impfkommission sowie beispielhaft Zahlen eines Impfprojektes des Landkreises Nordsachsen vermittelt.
Die Informationen zur HPV-Impfung aus wissenschaftlicher Sicht sowie aus Sicht eines Krankenversicherers regten, wie auch die anderen Vorträge, zu einer intensiven Diskussion mit dem zum Teil auch jungen Publikum an.
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| Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. am 8.11.2008 |
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Am 8. November 2008 fand die - gut besuchte - Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft in Chemnitz statt.
Nach dem Bericht des Vorstandes zum Jahr 2007 konnten sich die Anwesenden zum aktuellen Stand des Jahres 2008 sowie über Planungen für das Jahr 2009 informieren. In der anschließenden Diskussion wurde sich zumeist über die neuen Modalitäten für die Förderung der Selbsthilfe ausgetauscht. Herr Tschirch von der AOK Plus stand hierzu Rede und Antwort und dankte den SHG-LeiterInnen für ihre Mitarbeit in den Förderausschüssen.
In der abschließenden Abstimmung wurde der Bericht des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung 2007 und die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2009 jeweils einstimmig von allen stimmberechtigten angenommen.
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| Krebskongress in Leipzig - Experten diskutieren aktuelle Erkenntnisse aus der Krebsmedizin |
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Am Samstag, dem 13. September 2008, ist in Leipzig der 6. Sächsische Krebskongress zu Ende gegangen. An zwei Kongresstagen haben rund 250 Experten aus dem mitteldeutschen Raum den aktuellsten Kenntnisstand bei der Vermeidung, Früherkennung, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen diskutiert.
„Fast überall konnten die Experten auf Erfolge verweisen, so vor allem darauf, dass gerade bei den fünf Haupttumorarten Darm-, Brust-, Prostata-, Haut- und Lungenkrebs die Heilungsraten besser geworden sind“, resümiert Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. Moderne und zielgerichtete Therapieverfahren standen da bei ebenso im Fokus des wissenschaftlichen Programms,wie Fortschritte bei der strahlentherapeutischen Behandlung, computergestützte Operationstechniken undChemotherapie, aber auch supportive Therapien.
Krebs stellt nicht nur einen Schicksalsschlag für die Betroffenen dar, sondern wirkt sich auch im gesamtgesellschaftlichen Rahmen drastisch aus. Die nüchternen Zahlen, so erschreckend sie sind, reichen nicht aus, um die gesamte Bedeutung von Tumorerkrankungen widerzuspiegeln. Familienmitglieder, Freunde, Kollegen leiden mit ihren Nächsten. Die Krankenkassen spüren die Belastung. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Daher ist eine permanente Arbeit am Fortschritt in der Krebserkennung, -behandlung und auch –früherkennung unerlässlich. „Die zunehmende Zahl der Kongresse und Tagungen zeigt, wie stark das Thema Krebs im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert ist und welches Interesse sowohl von Seiten der Fachwelt als auch der Öffentlichkeit am wissenschaftlichen Austausch besteht“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. „Es besteht dringender Bedarf, das Expertenwissen auf allen Ebenen zu vermitteln und somit die Diskussion zu erleichtern“, führt sie weiter aus und weist auf die Zielstellung des Sächsischen Krebskongresses hin: „Das Zusammentreffen onkologischer Fachleute vorrangig aus dem Raum Mitteldeutschland bietet die einmalige Gelegenheit, die Aufarbeitung aktueller Forschungsergebnisse mit der Frage nach der Umsetzung der daraus resultierenden Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten vor Ort zu verbinden.“
Der medizinische Fortschritt der letzten Jahre besteht hauptsächlich darin, dass sich viele Krebsarten mit akutem und oftmals tödlichem Verlauf immer mehr in chronische Erkrankungen umwandeln. Oft sind es Jahrzehnte, in denen die Betroffenen und ihre Angehörigen mit der Krankheit leben müssen. Die Erhaltung der Lebensqualität steht damit zunehmend im Mittelpunkt aller Bemühungen. Hauptanliegen der Sächsischen Krebsgesellschaft ist es daher, neben dem Wissenstransfer innerhalb der Expertengremien, Betroffene und Angehörige auf ihrem Weg durch die Krankheit zu unterstützen und zu begleiten. Einmal mehr wurde im Rahmen des Sächsischen Krebskongresses darauf verwiesen, dass Früherkennung die eigentliche Waffe im Kampf gegen den Krebs darstellt. So könnte viel mehr Krebs verhütet, Leben und Lebensqualität gerettet werden, wenn die Bevölkerung verantwortungsvoll mit dem Thema Vorsorge und Früherkennung umginge. Derzeit nutzen etwa jeder fünfte Mann und jede zweite Frau in Deutschland die Angebote der gesetzlichen Krebsfrüherkennungsmaßnahmen.
„Krebs ist eine Volkskrankheit und jeder Einzelne wird sich in seinem Leben mit der Krankheit konfrontiert sehen, in der Familie, im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld“, weiß Prof. Ursula G. Froster, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V., und fordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und politisch Verantwortlichen bei der Tumorbekämpfung. Der Sächsische Krebskongress hat hierfür ein deutliches Zeichen gesetzt.
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| Aktionstag für Selbsthilfegruppen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden am 15.10.2008 |
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Am 15. Oktober 2008 fand der Aktionstag für die Mitglieder der Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren auch diesmal herzlich willkommen.
Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft begrüßte die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte durch das Programm, auf dem drei interessante Fachvorträge standen.
Prof. Dr. med. habil. Steffen Leinung vom Universitätsklinikum Leipzig referierte eindrucksvoll anhand vieler Bilder über die chirurgische Behandlung des Pankreas- (Bauchspeicheldrüsen-)karzinoms. Frau Dr. Katrin Diaz vom Gesundheitsamt in Dresden verdeutlichte den Anwesenden das Schwerbehindertenrecht aus der Sicht des ärztlichen Gutachters. Aufschlussreiche Einblicke gewährte Dr. Steffen Appold vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden in seinen umfassenden Ausführungen zur modernen Strahlentherapie von Lungentumoren.
Die Besucherinnen und Besucher nutzten intensiv die Möglichkeit für Anfragen an die Referenten. Darüber hinaus konnten weitere Fragen am Info-Stand der Sächsischen Krebsgesellschaft gestellt werden sowie spezielle Broschüren zu den einzelnen Themen mitgenommen werden. Frau Urban-Eicheler, Pressesprecherin und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit des Universitäts-Krebs-Centrum- Dresden (UCC) informierte an ihrem Stand über die Neuheiten in der medizinischen Versorgung onkologisch Erkrankter.
Unter reger Konversation fand diese gelungene Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss ihren Abschluss.
zu den Vorträgen
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| 3. Supervision für SHG-Leiter in Bad Elster |
In der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten in Bad Elster fand in diesem Jahr zum dritten Mal die 2-Tagesveranstaltung Supervision statt.
Die Veranstaltung wurde mit dem Einstiegsvortrag -Kommunikation- von Professor Miesch eingeleitet. Danach erfolgte die Aufteilung der 26 TeilnehmerInnen in zwei Gruppen. Im Wechsel fanden dann Sport-Spiele und Supervision statt.
Am Abend des ersten Tages hielt Frau Dipl. Psych. Prätz den Vortrag –Spezialisierte Onkologische Rehabilitation (SPOR), der sehr interessiert aufgenommen wurde.
Am zweiten Tag wechselten die Gruppen zwischen Aqua-Fitness und Entspannung sowie der Fortsetzung der Supervision.
Umfangreiche Möglichkeiten zur Diskussion mit den Referenten und mit Vertretern der SKG rundeten die Veranstaltungen ab. Dem Erfahrungsaustausch zwischen den SHG galt besonderes Interesse.
Insgesamt bewerteten die TeilnehmerInnen die Veranstaltung als gut bis sehr gut.
zu den Vorträgen
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| Für Ärzte: Symposium "Neue Therapieansätze beim Lungenkarzinom" am 15.11.2008 |
Lungenkrebs ist ein histologisch heterogenes Krankheitsbild, wobei
nicht-kleinzellige von kleinzelligen Lungenkarzinomen differenziert werden.
Lungenkrebs ist in Deutschland bei Männern und bei Frauen die dritthäufigste Tumorerkrankung. Mit ca. 27% bei Männern
und ca. 10% bei Frauen ist es die häufigste bzw. dritthäufigste tödliche Krebskrankheit. Die gesundheitsökonomischen Gesamtkosten werden auf jährlich ca. 2 Mrd. Euro
geschätzt. Der dominierende Risikofaktor für die Entwicklung eines Lungenkarzinoms ist der Tabakkonsum, sein Verzicht die einzige bisher gesicherte primär präventive Maßnahme.
In den letzten Jahren zeichnen sich auf allen Gebieten aus ätiologischer, pathogenetischer, molekulargenetischer, diagnostischer und
therapeutischer Sicht beindruckende wissenschaftliche Fortschritte ab.
Es ist uns gelungen, exzellente Referenten aus verschiedenen Fachdisziplinen zu gewinnen, die aus der Sicht der Pathologie
(Zytologie), der Markerdiagnostik und der Genetik sowie der Chirurgie, Strahlen- und antineoplastischen Chemotherapie (incl. targeted therapy) den aktuellen Kenntnisstand
darstellen und fachübergreifend mit Ihnen diskutieren werden. Wir laden Sie herzlich zu diesem hochkarätigen Programm ein, mit dem wir alle Ärzte ansprechen wollen, die Patienten
mit einem Lungenkarzinom betreuen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
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| Erster Präventionstag "Impfen" am 15.11.2008 in Chemnitz |
Schutzimpfungen gehören seit vielen Jahren zu den effektivsten und
kostengünstigsten Maßnahmen der Prävention im Gesundheitswesen. Sie bewahren den Einzelnen vor einer bestimmten Erkrankung und die Allgemeinheit vor
einer epidemieartigen Krankheitsausbreitung.
Neben den Entwicklungen im Bereich der klassischen Infektionskrankheiten sollte unser Augenmerk heute aber auch
der Krebsbekämpfung gelten. Hier gab es im Bereich der onkologischen Forschung in den letzten Jahren neue, bahnbrechende Entwicklungen, die zu einer
wachsenden Bedeutung von Impfungen geführt haben.
Eine Infektion mit den sexuell übertragbaren humanen Papillomviren (HPV) ist der Hauptrisikofaktor für die
Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, oder auch Zervixkarzinom, welcher hierzulande jährlich für 6.500 Neuerkrankungen und mehr als 1.700 Todesfälle
bei Frauen verantwortlich ist.
Aus diesem Grund haben wir die Information und Aufklärung über die HPV-Impfung auch in unser Präventionsprogramm
„Kinderleicht“, welches von der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. seit Anfang des Jahres mit großem Erfolg in Schulen, aber auch Kindertagesstätten,
in den Pilotregionen Chemnitz und Zwickau angeboten wird.
Den Präventionstag „Impfen“ möchte die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. nutzen, um zusammen mit führenden Impfexperten
Sachsens und Ihnen allen, den gegenwärtigen Stand des Impfens in Sachsen sowie Chancen und Risiken für die kontinuierliche Verbesserung des Impfschutzes
der Bevölkerung zu diskutieren und so mit dazu beizutragen, langfristig eine Erhöhung der Inanspruchnahme von Impfungen in Sachsen, insbesondere bei
Vorschulkindern, Kindern und Jugendlichen, zu erreichen.
Den Präventionstag „Impfen“ möchte die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. nutzen, um zusammen mit führenden Impfexperten
Sachsens und Ihnen allen, den gegenwärtigen Stand des Impfens in Sachsen sowie Chancen und Risiken für die kontinuierliche Verbesserung des Impfschutzes
der Bevölkerung zu diskutieren und so mit dazu beizutragen, langfristig eine Erhöhung der Inanspruchnahme von Impfungen in Sachsen, insbesondere bei
Vorschulkindern, Kindern und Jugendlichen, zu erreichen.
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| Informationsveranstaltung zum Thema „Früherkennung von Brustkrebs
bei Frauen und Männern“ im Rahmen der Europäischen Woche gegen den Krebs |
Brustkrebs ist in Deutschland mit einem Anteil von ca. 25% an
allen Krebserkrankungen bei Frauen der häufigste bösartige Tumor in der weiblichen Bevölkerung. Jährlich gibt es ca. 47.000 Neuerkrankungen.
Es betrifft jede 8. Bis 10. Frau im Laufe ihres Lebens. Die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter, es sind jedoch auch immer öfter jüngere Frauen betroffen.
Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, nach Schätzungen betrifft es in Deutschland ca. 400 Personen.
Da diese Tatsache in der Bevölkerung noch wenig bekannt ist, werden Veränderungen an der Brust von Männern häufig erst spät wahrgenommen.
Je früher der Tumor erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
Der Früherkennung kommt deshalb eine sehr große Bedeutung zu. Etwa 80% der Veränderungen der weiblichen Brust werden von den Frauen selbst entdeckt,
obwohl nur etwa 30% aller Frauen ihre Brust selbst untersuchen.
Es ist sehr wichtig, dass Frauen und Männer wissen, bei welchen Veränderungen an der Brust ein Arztbesuch zu
empfehlen ist. (Text: Landratsamt Erzebirgskreis)
Informationsveranstaltung „Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen und Männern“
Mittwoch, den 08.10.2008 – 16 Uhr bis ca. 17.30 Uhr Landratsamt Erzgebirgskreis, Uhlmannstraße 1-3, 09366 Stollberg Referent: Prof. Dr. med. Frank Förster
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| Aufklärungskampagne „Dem Darmkrebs auf der Spur“ ab 29. Oktober im Nova-Eventis Leipzig |
Starke Bauchschmerzen? Plötzliche Gewichtsabnahme? Blut im Stuhl?
Die Symptome für eine Darmkrebserkrankung können vielfältig sein – werden von den Betroffenen aber häufig ignoriert.
Am 29./ 30. Oktober 2008 und 01./02. November 2008 informiert deshalb die bundesweite Aufklärungskampagne
„Dem Darmkrebs auf der Spur“ die Besucher im Nova-Eventis in Leipzig rund um die Erkrankung. An Schautafeln und interaktiven Computerterminals
wird erklärt wie Darmkrebs entsteht, wie er sich bemerkbar macht und wie er diagnostiziert und behandelt werden kann. Zudem können sich Interessierte
in einem persönlichen Gespräch mit einem Darmkrebsexperten weiteren Rat holen.
Der Informationsstand ist werktags, jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag,
den 02.November 2008 , von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr, für die Besucher geöffnet. Der Eintritt und alle Informationsangebote sind kostenlos.
Frau Christine Ursula Clauß, Sächsische Staatsministerin für Soziales, übernimmt die Schirmherrschaft für die
viertägige Veranstaltung in Leipzig. „Dem Darmkrebs auf der Spur“ ist eine Aktion der Roche Pharma AG in Kooperation mit der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke e.V.
sowie der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. und der Barmer Ersatzkasse. Weitere Informationen zum Thema Darmkrebs und zu den weiteren Tourorten der Kampagne finden Interessierte im
Internet unter www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de.
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| Fortbildung für MitarbeiterInnen von Tumorberatungen und Sozialdiensten |
Bereits zum 12. Mal fand die Fortbildung für die MitarbeiterInnen der
Tumorberatungsstellen und Kliniksozialdienste im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales statt. Über 90 TeilnehmerInnen und Referenten
nahmen vom 04.09.-06.09.2008 an der Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. in der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten in Bad Elster teil,
die von der Vorstandsvorsitzenden Frau Univ.-Prof. Ursula G. Froster eröffnet wurde, gefolgt von Frau Frenschkowski, die eine Grußbotschaft des
Sächsischen Staatsministerium für Soziales überbrachte
Medizinische Vorträge zu Themen wie Übelkeit und Erbrechen (Herr PD Dr. Quietzsch, Chemnitz),
Früherkennung von Darmkrebs (Herr Dr. Baronius, Klinikum Chemnitz) Therapie des Lungenkarzinoms und Behandlungsmöglichkeiten bei
Lungenmetastasen (Herr Prof. Rolle, Fachkrankenhaus Coswig) und Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich (Herr Prof. Döring, Klinikum
Chemnitz) wurden neben psychosozialen und sozialrechtlichen Themen:
- Schwerbehindertenrecht aus Sicht des ärztlichen Gutachters (Frau Dr. Diaz, Gesundheitsamt Dresden)
- Onkologische Rehabilitation (Frau Dr. Voß, Herr Hurtig, Deutsche Rentenversicherung BUND, Berlin)
- Nonverbale Kommunikation (Herr Prof. Miesch, Coswig)
- Leitlinien in der Psychosozialen Beratung (Frau Lehmann, Beratungsstelle der Universität Leipzig)
- Workshop Stressmanagement / Burn Out Prophylaxe (Frau Lehmann, Frau Barthel, Frau Stuhr, Leipzig)
- Vorstellung des Sozialverbandes Deutschland (Frau Wurbs, Dresden)
den Anwesenden angeboten. Die Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik Frau Rita Bernhardt unterstützte das Programm dem von ihr organisierten Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün zum Thema „Menschen führen. Leben wecken“, der ebenfalls mit großem Interesse verfolgt wurde.
Kulturelle Höhepunkte unterstützten die Teilnehmer dabei die anspruchsvollen Schulungstage in entspannter Atmosphäre absolvieren zu können.
Das anspruchsvolle Programm erhielt nach anonymer Befragung durch die Teilnehmer eine große Wertschätzung. Insgesamt mehr als 96 % der Befragten werteten die Veranstaltung als gut und sehr gut.
Vortrag - Psychosoziale Beratungsstelle Leipzig - Selbstfürsorge und Burnout-Prophylaxe (40 KB)
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| Annette Rexrodt von Fircks liest im Haus Leben Leipzig zu dem Thema
„Wie soll ich leben, damit der Krebs nicht wiederkehrt ?"
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Bei der am 17.10.2008 um 16:00 Uhr im Haus Leben Leipzig
stattfindenden Lesung von Annette Rexrodt von Fircks, geht es vor allem darum, krebskranken Menschen und deren Angehörigen die vielfältigen Möglichkeiten
aufzuweisen, die man nutzen kann, um in der besonderen Situation einer Krebserkrankung auf einander zu zugehen, einander zu verstehen, zu helfen und damit
den Heilungsprozess zu unterstützen. Mut machen und Hoffnung geben, das ist die Devise der Bestsellerautorin, die selbst zugleich Betroffene ist.
Annette Rexrodt von Fircks war Mutter von drei kleinen Kindern, als sie im Alter von fünfunddreißig Jahren
die Diagnose Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium traf. Ihr eiserner Wille half ihr, zu leben. Sie erstellte Ihre eigenen Strategien und war
Hand in Hand mit der modernen Schulmedizin schließlich erfolgreich. Heute, im Jahr 2008, zehn Jahre danach, geht es ihr gut.
Ihr Wille, an krebserkrankte Menschen zu unterstützen, ließ sie im Jahr 2005 eine Stiftung für krebskranke Mütter
und deren Kinder gründen. 2006 wurde Annette Rexrodt von Fircks für ihr soziales Engagement zur Frau des Jahres ernannt.
Für die Lesung „Wie soll ich leben, damit der Krebs nicht wiederkehrt ?"kann es keinen geeigneteren
Rahmen als Haus Leben Leipzig geben. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um ein zum Klinikum St. Georg gehörendes Begegnungs- und
Informationszentrum rund um Tumorerkrankungen in der Friesenstraße 8, in 04177 Leipzig.
Die Bestsellerautorin Annette Rexrodt von Fircks hat drei Bücher geschrieben, zwei erschienen
auch als Hörbücher. Zudem verfasste sie mehrere Broschüren als "Wegweiser zur Genesung".
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| 2. Plattformtreffen für Akteure der psychosozialen Tumornachsorge |
Am 03.07.2008 fand in Leipzig das 2. Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge statt.
Die Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium
für Soziales im Rahmen des Gesundheitszieles “Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ durchgeführt.
Nach Eröffnung durch den Geschäftsführer der SKG, Dr. Porzig, berichtete die Referatsleiterin des SMS Frau Dr. Eberhard
zur Umsetzung des Gesundheitszieleprozesses in Sachsen und auf Bundesebene. Prof. Schwarz stellte anschaulich die Arbeit
sowie Projekte der Arbeitsgruppe Strategieentwicklung vor und Frau Markes vom DIG präsentierte Ergebnissen zum Gesundheitsziel
“Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“.
Auf Grund der neu angewandten Methodik, einer Open – Space- Konferenz, waren die zahlreichen
Anwesenden sehr stark motiviert. Es ist eine Konferenzmethode, die anders als üblich, die Veranstaltungsinhalte vor Ort am
Veranstaltungstag festlegt. Ein vorbestimmtes Veranstaltungsprogramm und theoretische Inputs werden auf ein Minimum reduziert.
Damit wurde Raum geschaffen, in dem die Kompetenz, das Wissen und die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer eingebracht werden konnten.
Die Anwesenden brachten Thematiken ein, welche in Folge zur Bildung von 16 Arbeitsgruppen führte. Durch
die sehr gut gemischten Teilnehmerpalette aus Tumoreinrichtungen, Kliniken , Selbsthilfegruppen und Privatpersonen erhielt die Veranstaltung ein
lebendiges und erfrischendes Arbeitsklima.
Ein kleiner Ausschnitt der Themenbereiche umfasste z.B.:
- Netzwerkbildung von Betroffenen
- Auftrittsmöglichkeiten im Medium Internet für verschiedene Altersgrupen
- Psychoonkologische Ansätze in den Beratungen
Im Verlauf und in der Vorstellung der selbst erstellten Dokumentationen sind sehr viele Ansatzpunkte
für das weitere Fortführen und Umsetzen in der Zukunft angeregt worden. Die Teilnehmer zeigten sich in der Auswertung offen für alle erzielten
Ergebnisse und Erläuterungen.
Am Ende der Veranstaltung hatten alle Teilnehmer eine positive Motivation für die anstehenden Aufgaben.
Neue Wege, Verbindungen und Kontakte erleichtern in der Zukunft noch besser und effizienter mit der Thematik umzugehen. Und letztlich den Betroffenen
schneller helfen zu können.
Dokumentaion 2. Plattformtreffen Juli 2008 (6,4 MB)
M. Markes (Dt. Institut für Gesundheitsforschung): Auswertung Plattformtreffen (100 KB)
Bilder der Veranstaltung finden Sie hier: Bilder 2. Plattformtreffen
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| Parkfest der Sächsischen Krebsgesellschaft war voller Erfolg |
In besonderem Gewand präsentierte sich am 27.06.2008 der Schlobigpark in Zwickau. Die Sächsische Krebsgesellschaft
(SKG) hatte zu ihrem ersten Parkfest mit Klavierkonzert von Siiri Schütz geladen.
In entspannter Atmosphäre im Grünen wurde die Möglichkeit zum Dialog zwischen Vertretern aus Politik,
Gesellschaft, Selbsthilfe, Akut- und Reha-Kliniken, niedergelassenen Ärzten und der Industrie gegeben. Damit, so die Intention des Veranstalters,
soll die Basis für regen Erfahrungsaustausch gelegt werden, um in Zukunft in intensiverer und engerer Zusammenarbeit dem Krebs begegnen zu können.
Über 150 geladene Gäste, aber auch viele Zwickauer, sind der Einladung der Sächsischen Krebsgesellschaft gefolgt.
Sie nahmen damit die Möglichkeit wahr, sich an zahlreichen Ständen mit dem Thema Krebs zu befassen, sich zu informieren und mit Anderen ins Gespräch zu
kommen.
Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende der SKG Frau Prof. Froster, begrüßten auch Landrat Dr. Scheurer
und die Amtsärztin von Zwickau Frau Dr. Pilling das Ziel der Veranstaltung und das Engagement der Sächsischen Krebsgesellschaft. Als Vertreter der
Betroffenen kam Herr Frank Mädler (Päsident der Europäischen Konförderation der Laryngektomierten) zu Wort. Auch Herr Wunderlich von der IHK Zwickau
fand für die Veranstaltung positive Worte. Der kulturelle Höhepunkt des Abends war das Klavierspiel von Siiri Schütz. Die Berlinerin absolvierte Ihren
begeisternden Auftritt in der für sie ungewöhnlichen Kulisse eine Festzelts. Die bekannte Pianistin spielte kostenfrei, um die
gemeinnützigen Zweck der Veranstaltung zu unterstützen.
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| Lehrgang: Bewegung / Ergotherapie / Entspannung in Bad Elster |
Vom 12.06- – 13.06.2008 nahmen 24 TeilnehmerInnen am Lehrgang „Bewegung / Ergotherapie / Entspannung“ in der Paracelsus-Klinik Bad Elster teil, die von der
Verwaltungsdirektorin Frau Bernhardt und Frau Ramig von der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. begrüßt wurden.
Frau Dr. Rösler gab in ihrem Vortrag über Komplementärmedizin wertvolle Einblicke und Sichtweisen an ihre Zuhörer weiter. Mit viel Interesse wurde das Gehörte aufgenommen.
Anschließend wurden zwei Gruppen gebildet, die im Wechsel alle Programminhalte nutzen konnten.
Die Medizinische Berufsfachschule für Physiotherapeuten führte unter Leitung von Frau Feldrapp die TeilnehmerInnen in die malerische Welt
von eigenen Bildern, verbunden mit künstlerischer Gestaltung, ein.
Mit Begeisterung nahmen die Beteiligten die freie und offene Atmosphäre des künstlerischen Daseins an.
Im Programmteil Bewegung wurde der freie Tanz geübt. Einhellig wurde dies Methode als sehr positiv empfunden und bewertet.
Entspannung fanden alle beim Besuch eines heimischen Kräutergartens. Hier wurde die Heilkraft,
Verwendung und Verarbeitung der Kräuter erklärt. Dieser alternative Programmpunkt gefiel sehr und es kam zu einem regen Austausch
von Informationen untereinander.
Bis in die Abendstunden wurde sich über das Erlebte und Erfahrene ausgetauscht. Die abschließende
Auswertung ergab, dass die TeilnehmerInnen viele Anregungen zur Integration in den Alltag bzw. zur Weitergabe an die Mitglieder der Selbsthilfegruppen sammeln konnten.
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| Mobile Internetarbeitsplätze in Bad Elster im Einsatz |
Die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. stellt erstmals 2008 mobile Internetarbeitsplätze
in onkologischen Einrichtungen zeitweise zur Verfügung. Die für den mobilen Einsatz bestimmten
Computer sind zunächst in der Paracelsus-Klinik in Bad Elster in Anwendung. Die Verwaltungsleiterin Frau
Bernhardt ist erfreut über den Zuspruch, den dieses Angebot in ihrer Einrichtung erfährt.
Das Ziel dieses Projekts besteht in der Unterstützung Betroffener
durch Vermittlung aktueller Informationen. Patienten in onkologischen Einrichtungen
sollen über einen kostenlosen Zugang zum Internet verfügen, um selbständig über Suchmaschinen Informationen
beschaffen und via E-Mail austauschen zu können.
In Planung ist auch die Durchführung von Schulungen, bei denen die
Teilnehmer in die Lage versetzt werden, nach Absolvierung eines Trainingstages
selbständig den Computer zur Informationsbeschaffung per Internet und zum kostengünstigen
Informationsaustausch über E-Mail zu nutzen. |
| Supervision in Schmannewitz vom 22. – 23.05.2008 |
Zum dritten Mal fand die 2-Tagesveranstaltung im Rehabilitationszentrum für Herz-, Kreislauf und Gefäßerkrankungen, Onkologie Christiaan Barnard Klinik in Schmannewitz statt.
Nach der Begrüßung der 25 TeilnehmerInnen durch Dr. Porzig und Verwaltungsleiterin Frau Schröter führte Prof. Miesch in die
Veranstaltung mit einem Vortrag zur Kommunikation ein und moderierte in bewährter Weise die Supervision.
Auf dem Programm standen auch Ergotherapie und Gymnastik.Die Physio- und Ergotherapeuten
verstanden es, das Programm einfühlsam umzusetzen und alle zu motivieren.
In zahlreichen Gesprächen zwischen den TeilnehmerInnen konnten viele Probleme diskutiert und
Lösungsansätze erörtert werden.
Am Ende des Lehrganges waren sich alle TeilnehmerInnen einig, dass es eine gelungene Veranstaltung
war, in der jeder für sich Anregungen, Denkanstöße und Bestätigungen zur besseren Bewältigung ehrenamtlicher Aufgaben erhalten hat.
Die Verwaltungsleiterin Frau Schröter und ihr Team trugen mit ihrer hervorragenden Organisation maßgeblich zum Gelingen der
Veranstaltung bei.
Die zum Abschluss durchgeführte Befragung ergab, dass alle TeilnehmerInnen mit der Veranstaltung
sehr zufrieden waren. |
| Gemeinsamer Aktionstag des Landesverbandes der Kehlkopflosen Freistaat Sachsen e.V. und der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. |
Bereits zum zweiten Mal fand am 18.04.2008 ein gemeinsamer Aktionstag mit dem Landesverband der Kehlkopflosen
statt. In diesem Jahr wurden die Interessenten zum neuen Sitz des Landesverbandes in den Deubner Weg eingeladen.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Herrn Mädler, Sprecher der KISS Chemnitz, und Herrn Dr. Porzig geleitet.
Der Schwerpunkt des Programms lag auf sozialrechtlichen Themen. Herr
Kuschel vom VdAK referierte zur neuen Förderung nach § 20c SGB für die Selbsthilfe in Sachsen. Im
Anschluss erläuterte Frau Koch, als Selbsthilfeberaterin (KISS Chemnitz) die praktische Umsetzung der Vergabe
der regionalen Fördermittel für Selbsthilfegruppen. Dabei bot sie den Gruppen ihre Unterstützung an. Frau Kathleen
Schönborn (AOK Plus – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen.) bildete mit ihrem Vortrag zur „Pauschalisierung von Versorgungsleistungen“ den Abschluss
des Programms. Seit 01. März 2008 hat es im Rahmen der Umsetzung einige Veränderungen gegeben, die sie den
Anwesenden erläuterte.
Während des Programms sowie im Anschluss wurden von den Referenten viele
Fragen beantwortet. Auch konnte dem Diskussionsbedarf Raum gegeben werden.So konnten zahlreiche Fragen während der Vorträge
und in der sich anschließenden Diskussion beantwortet werden. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigt auf, dass die Veranstaltung erneut als sehr gelungen betrachtet werden kann.
Die Präsentation des Vortragenden H. Kuschel finden Sie hier:
Förderung nach § 20c SGB für die Selbsthilfe in Sachsen
Die Präsentation der Vortragenden K. Schönborn von der AOK PLUS finden Sie hier:
Neuer Versorgungsvertrag für Hilfsmittel bei Tracheostoma ab 1. März 2008
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| Lehrgang Tai Chi / Qi Gong am 16.04.2008 in Chemnitz |
Zum 10. Mal seit dem Jahr 2001 bot die Sächsische Krebsgesellschaft für Krebsbetroffene und Angehörige
einen Tageskurs Tai Chi / Qi Gong an.
Unter der Anleitung von Frau Elke Grüner, die in diesem Jahr neu
als Kursleiterin gewonnen werden konnte, lernten die TeilnehmerInnen die achtsamen, konzentrierten Körperübungen
des Qi Gong kennen und übten diese ausführlich in der Praxis. Ergänzend erläuterte die Kursleiterin die
dahinterstehende Philosophie des Tai Chi / Qi Gong und wies dabei auf die Einheit von Körper, Seele und Geist hin.
Am Kurs-Ende waren alle Teilnehmer der Meinung, mit diesem Übungsprogramm
gut gefordert gewesen zu sein und nahmen Anregungen für weiteres Üben in Eigenregie mit nach Hause. |
| Supervision für Beraterinnen und Berater in der psychosozialen Tumorbetreuung |
Am 10. April 2008 wurde in den Räumen des Gesundheitsamts Zwickau
unter der Moderation von Herrn Prof. Miesch erneut die Supervision für in der Tumorberatung Tätige
angeboten. Die Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Porzig eröffnet.
Die Anwesenden diskutierten über Probleme im Rahmen ihrer Tätigkeit und erarbeiteten gemeinsam mit
dem Supervisor Lösungsansätze, die sie in ihrer Arbeit mit Betroffenen, Angehörigen bzw. im Team
umsetzen können.
Die Umfrage ergab eine positive Einschätzung der Durchführung und
Organisation. Jeweils 100% der Beteiligten erhielten neue Anstöße für ihre Arbeit und die Supervision
brachte ihnen Entlastung. Eine kontinuierliche Fortführung wurde gewünscht. Die Sächsische Krebsgesellschaft
möchte nun aufgrund der Auswertung der Rückmeldebögen das Angebot ab 2009 um einen Termin erweitern und die
Supervision somit dreimal im Jahr den Interessierten anbieten.
Der zweite Termin für das Jahr 2008 ist für November vorgesehen. |
| Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft |
Am 05.04.08 fand das Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft
im Wasserschloss Klaffenbach am Rande von Chemnitz statt.
Das Thema des diesjährigen
Symposiums der SKG lautete: „Leitlinienadaptierte Therapie der
Hals-Kopf-Tumoren“.
Das Programm des Tages, das
von den Herren Dres. Baaske, Quietzsch und Diener erarbeitet wurde,
unterstrich einmal mehr den berechtigten Anspruch, dieses wissenschaftliche
Symposium zur regionalen Leitlinienkonferenz in der Onkologie zu entwickeln.
Vor fast 100 Teilnehmern eröffnete
Frau Prof. Froster, die wissenschaftliche Vorstandsvorsitzende der SKG,
die Veranstaltung im Bürgersaal des Schlosses.
Die Beiträge der anerkannten Referenten
widmeten sich Karzinomen des Nasopharynx, der Speicheldrüsen, des Hypopharynx
und Larynx sowie der Mundhöhle und des Oropharynx. Neueste Erkenntnisse und
Behandlungsmethoden wurden dem Fachpublikum vorgestellt. Dies gab Anlass zu
intensiven Diskussionen, in denen auch die Praxiserfahrungen der Teilnehmer
einflossen und eigene Fallbeispiele dargestellt wurden.
Die Veranstaltung wurde mit 5
Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert.
Zahlreiche Aussteller der Industrie waren mit Informationsständen präsent
und unterstützten die Durchführung des Symposiums. |
| Darmkrebs-Aktionstag in Leipzig |
In Kooperation mit Instituten der Universität Leipzig, dem Park-Krankenhaus,
Klinikum St. Georg, Haus Leben und niedergelassenen Onkologen Leipzigs fand
auch in diesem Jahr wieder im Zeitgeschichtlichen Forum ein Darmkrebs-Aktionstag statt.
Zu dieser Veranstaltung hatten Betroffene, Angehörige
und Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend zur Erkrankung Darmkrebs und deren
Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. In einer Podiumsdiskussion wurden von
versierten Fachärzten die Möglichkeiten und Grenzen von Prävention und Früherkennung
umfassend dargestellt . Nach Informationen über unterstützende Begleitbehandlungen
(Ernährungsberatung / Sport / Psychoonkologie) referierten namhafte Leipziger Mediziner
über neue Möglichkeiten der Behandlung und Therapie von Darmkrebserkrankungen.
Die Veranstaltung wurde wieder in bewährter
Weise von Andreas Fritsch vom mdr moderiert und den Teilnehmer standen in den Pausen
und nach Abschluss der Veranstaltung Fachleute für persönliche Anfragen zur Verfügung.
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| Anleitung der Sächsischen Krebsgesellschaft |
Die Anleitungen 2008 für Selbsthilfegruppen der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. fanden im März
in verschiedenen Regionen Sachsens statt.
In Chemnitz, Zwickau, Dresden, Leipzig/Borna und Löbau/Zittau wurde
über die Arbeit der Sächsischen Krebsgesellschaft sowie neueste Veränderungen hinsichtlich der Förderung von Selbsthilfegruppen informiert.
Besonderes Thema war das neue Förderprozedere für die Selbsthilfe. Hier gab es viel Diskussion und den Auftrag an den Geschäftsführer der SKG, Herrn
Dr. Porzig, einen Brief an die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Sachsen zu verfassen, aus dem die Wahrnehmungen
und Befürchtungen der Selbsthilfegruppen deutlich werden.
Auch die Anleitungen 2008 kann man als wertvolle Möglichkeit zum
Informationsaustausch zwischen Selbsthilfegruppen und Dachverbänden verstehen.
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