| Jahreshauptversammlung
der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. am 8. Dezember 2007 |
Am 8. Dezember 2007 fand die Jahreshauptversammlung der Sächsischen
Krebsgesellschaft in Leipzig statt. Insgesamt 65 Mitglieder
und fünf Gäste informierten sich über die Aktivitäten des
vergangenen Jahres und über Ausblicke und Planungen für das
Jahr 2008.
Nach den Berichten zur
Arbeit des Vorstandes und der Selbsthilfegruppen sowie zum
Haushalt erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes
für das Haushaltsjahr 2006.
Im Anschluss bestand die
Möglichkeit zur Diskussion, bei der hauptsächlich die Probleme
der geänderten Modalitäten für die Selbsthilfeförderung der
Krankenkassen angesprochen wurden. Dafür stand den Selbsthilfegruppenleiterinnen
und –leitern der Abteilungsleiter des Ressorts Selbsthilfeförderung
der AOK als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Herr
Tschirch erläuterte dabei den Mitgliedern die neue Förderrichtlinie
und beantwortete ausführlich die Fragen der Teilnehmer.
Vor Abschluss der Veranstaltung
wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft
e. V., PD Dr. med. D. Quietzsch, mit einer Laudatio aus dem
aktiven Berufsleben verabschiedet und erhielt die Ehrenmitgliedschaft
der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. |
| Sport
nach Krebs |

Vom 8. bis 9. November 2007 fand in der Paracelsus-Klinik
Bad Elster der alljährliche Lehrgang „Sport nach
Krebs“ statt. Der Kurs wurde von der Sächsischen
Krebsgesellschaft e. V. veranstaltet.
Als theoretischen Einstieg
hielt die Referentin Dr. Glede einen Vortrag zum Thema „Sport
nach bösartigen Erkrankungen“. Danach gab Frau
Markes vom FBK Deutschen Institut für Gesundheitsforschung
gGmbH, ansässig in Bad Elster, einen Ein- und Überblick
und in bundesweite Statistiken zum Thema „Sport und
Krebs“.
Nach Kaffee- und Entspannungspause
ging man zum praktischen Teil über. Die 25 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und die Kurseinheiten
fanden im Wechsel statt. Die erste Einheit wurde von der Physiotherapeutin
Frau Stegmann durchgeführt, die die Kursteilnehmer durch
Sport und Spiel begleitete. Anschließend fand in der
„Entspannung“ von Frau Rogowski Autogenes Training
statt. In einer individuellen Gesprächsrunde am Abend
bestand die Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen
den Teilnehmern untereinander und mit Vertretern der Sächsischen
Krebsgesellschaft e. V.
Am zweiten Tag von „Sport
nach Krebs“ wurde Interessantes über
pflanzliche Hausmittel und Wissenswertes in Sachen Kräuterkunde
vermittelt. Im Anschluss stand der praktische Teil „Wassergymnastik“
und „Bewegung nach Musik“ auf dem Programm. Auch
an diesem Kurstag wurde in zwei Gruppen gearbeitet.
Bei der Auswertung der
Veranstaltung wurde deutlich, dass das erworbene Wissen in
die Selbsthilfegruppenarbeit übertragen werden kann und
auch künftig weitere dieser Lehrgänge stattfinden
sollten. |
| Neues
für die Selbsthilfe |
Der
Gesetzgeber hat für die Selbsthilfeförderung neue Regelungen
vorgesehen. Ab 1. Januar 2008 greift deshalb für die gesundheitsbezogenen
Selbsthilfeorganisationen auf Landes- bzw. regionaler und
kommunaler Ebene sowie für die Selbsthilfekontaktstellen in
Sachsen ein neues Förderprocedere.
Die Hälfte der künftig
zur Verfügung gestellten Fördermittel fließt in die so genannte
kassen- artenübergreifende Gemeinschaftsförderung. Sie stellt
kein Wettbewerbsfeld innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung
dar und erfolgt durch die Landesverbände der Krankenkassen
und Verbände der Ersatzkassen gemeinsam und einheitlich. Aus
diesem Grund haben die beteiligten Partner die „GKV-Gemeinschaftsförderung
Selbsthilfe Sachsen“ gegründet. Sie ist in Zukunft Ansprechpartner
für die Landesverbände der Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen.
Die Federführung in der
„GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Sachsen“ wechselt
jährlich. Im kommenden Jahr ist die AOK Sachsen die Anlaufstelle
für Anträge auf pauschale Förderung der Landesverbände und
Selbsthilfekontaktstellen. Förderanträge für 2008 können einmalig
bis zum 31. Januar 2008 für das Förderjahr eingereicht werden.
Ansonsten gilt weiterhin die Regelung 31. Dezember für das
darauf folgende Förderjahr. Antragsformulare gibt es als Download
übers Internet oder über die Krankenkassen. Auch hier gilt
als Ausnahmeregelung die Verwendung der alten Antragsformulare
für 2008.
Für die kassenartenübergreifende
Gemeinschaftsförderung auf regionaler und kommunaler Ebene
gibt es abweichende Regelungen. Die Partner der „GKV-Gemeinschaftsförderung
Selbsthilfe Sachsen“ haben sich darauf verständigt, regionale
Federführer zu benennen, die bis auf Weiteres Ansprechpartner
für die Selbsthilfegruppen vor Ort bleiben. Grundlage der
territorialen Gliederung ist die geplante Kreisgebietsreform
in Sachsen und die daraus entstehenden 10 Landkreise und drei
kreisfreie Städte. Die genauen Anschriften bzw. Ansprechpartner
werden rechtzeitig durch die „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe
Sachsen“ bekannt gegeben.
Neu ist auch die künftige
Einbeziehung von Vertretern der Selbsthilfe bei der Beratung
und Bewertung der Förderanträge der Selbsthilfeorganisationen
und -gruppen sowie der Selbsthilfekontaktstellen. Sowohl auf
Landes- als auch auf regionaler Ebene wird dadurch ein transparentes
Antrags- und Bewilligungsverfahren gewährleistet. Fragen und
Unklarheiten zur Antragstellung können schnell und kompetent
beantwortet werden. Die jeweiligen Vertreter werden von den
Selbsthilfeorganisationen und -gruppen selbst bestimmt.
Gemeinsame Presseerklärung:
AOK Sachsen– Die Gesundheitskasse
BKK–Landesverband Ost, Landesrepräsentanz Sachsen
Knappschaft, Verwaltungsstelle Chemnitz
IKK Sachsen
Landwirtschaftliche Krankenkasse Mittel- und Ostdeutschland
Seekrankenkasse
Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdaK) e. V.
AEV-Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. – Landesvertretung
Sachsen
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| Informationstag
Krebs & Darmkrebsaktion 2007 |
Erstmals
fand am 3. November 2007 der Informationstag Krebs der Sächsischen
Krebsgesellschaft im Zentralstadion Leipzig statt. Die Veranstaltung
war gekoppelt mit der Darmkrebs- und Brustkrebsaktion der
DKG, die in Zusammenarbeit mit der SKG durchgeführt wurde.
Eröffnet wurde die, von
etwa 600 Interessierten besuchte, Veranstaltung von der Vorstandsvorsitzenden
der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. Frau Prof. Dr. Froster.
Durch das gesamte Programm, das sich über 2 Etagen und 5 Loungen
erstreckte, führte die Moderation des MDR.
Auf der Hauptbühne wurden in vier Kurzvorträgen von ausgewiesenen
Experten zu aktuellen onkologischen Themen, beispielsweise,
Prostatakrebs und Brustkrebs und Sport referiert.
Im Forum der Selbsthilfe wurden u. a. Angebote des Hauses
Leben Leipzig und das Projekt EVA – Früherkennung Brustkrebs
vorgestellt, sowie über Patientenverfügungen informiert.
Außerdem wurden ärztliche Fortbildungen zu den Themen „Vorsorge
und Früherkennung von Hautkrebs“ und „Vorsorge und Früherkennung
von Darmkrebs“ angeboten.
In mehreren Loungen fanden Schnupperkurse bzw. –einheiten
in Qi Gong, Meditativen Tanz, Onko- Walking, Feldenkrais und
Atemtherapie statt. Zudem wurde eine Kunstausstellung von
Betroffenen gezeigt.
Neben diesen Angeboten konnten Interessierte an Experten-Sprechstunden
und Ernährungsberatung teilnehmen. Es erfolgten kostenlose
Tests, wie Blutdruckmessungen und Ultraschall im Rahmen der
Darmkrebsaktion.
Im Vortragsprogramm zu
„Darmkrebs vermeiden und Erkennen“ wurde über Möglichkeiten
und Grenzen der Prävention und Früherkennung referiert und
diskutiert. Zum Thema „Darmkrebs behandeln“ wurde über neue
Behandlungsstrategien und Medikamente, Hemmung der Blutversorgung
als neuer Therapieansatz und Darmkrebs aus Sicht des Chirurgen
Bezug genommen. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit
Prof. Schwarz von der Universität Leipzig, Vertreter der ILCO
Sachsens und der Ernährungsberaterin Frau Gutzmann zum Thema
„Leben mit Krebs“ statt.
Zusätzlich wurde ein Begleitprogramm zur Informationsveranstaltung
Darmkrebs dargeboten. Vom VorsorgTheater Mannheim wurde das
Stück „Alarm im Darm“ aufgeführt und Interessierte kamen in
den Genuss, dem Sternekoch Detlef Schlegel aus Leipzig und
der Ernährungsberaterin Elisabeth Gutzmann aus Wolfsburg beim
Schaukochen beizuwohnen, Tipps zu erhalten und die zubereiteten
Speisen zu verkosten.
Zusammenfassend kann gesagt
werden das durch Podiumsdiskussionen und Vorträge von Experten,
individuelle Beratungsgespräche und Ratschläge, sowie durch
Informationsstände und ausgegebene Informationsmaterialien
auf dem 1. Informationstag Krebs die Gelegenheit für eine
intensive Information für Betroffene, Angehörige und Interessenten
geschaffen wurde.
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| Wissenschaftliches
Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft entwickelt sich
zur regionalen Leitlinienkonferenz |
Am
27.10.07 fand das Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft
im malerischen Wasserschloss Klaffenbach am Rande von Chemnitz
statt. Das Wasserschloß Klaffenbach verzaubert seine
Besucher vom ersten Moment an. Erbaut wurde das reizvolle
Renaissance-Schloss bereits im 16. Jahrhundert. Parallel zum
Flüsschen Würschnitz entfaltet sich der Gesamtkomplex
aus Schlossgebäude, Hotel, Restaurants, Fahrzeugmuseum
und Kunsthandwerk-Ateliers inmitten eines Landschaftsparks
aus grünen Wiesen, attraktivem Golfplatz und beliebten
Spazierwegen, womit optimale Möglichkeiten zur Durchführung
von wissenschaftlichen Tagungen geboten werden.
Das Thema des diesjährigen
Symposiums der SKG lautete: „Leitlinienadaptierte multimodale
Therapie urologischer Tumoren“.
Das Programm des Tages,
das von den Herren Dres Baaske, Quietzsch und Diener erarbeitet
wurde, unterstrich einmal mehr den berechtigten Anspruch,
dieses wissenschaftliche Symposium zur regionalen Leitlinienkonferenz
in der Onkologie zu entwickeln.
Vor über 70 Teilnehmern
eröffnete Frau Prof. Froster, die wissenschaftliche Vorstandsvorsitzende
der SKG, die Veranstaltung im Bürgersaal des Schlosses.
Die Beiträge der anerkannten Referenten widmeten sich
dem Nierenzell-, dem Harnblasen- und dem Prostatakarzinom.
Neueste Erkenntnisse und Behandlungsmethoden wurden dem Fachpublikum
vorgestellt. Dies gab Anlass zu intensiven Diskussionen, in
denen auch die Praxiserfahrungen der Teilnehmer einflossen
und auch Fallbeispiele zur Sprache gelangten.
Die Veranstaltung wurde
mit 4 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer
zertifiziert. Zahlreiche Aussteller der Industrie waren mit
Informationsständen präsent und unterstützten
die Durchführung des Symposiums.
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| Gesundes
Kochen in Schmannewitz |
Im
Rahmen des Dauerkurses der Sächsischen Krebsgesellschaft
für Selbsthilfegruppen, fand am 23.10.2007 die Therapieeinheit
"Gesundes Kochen" in der Christiaan Barnard Klinik
Schmannewitz statt.
Unter Anleitung von Diätassistentin
Frau Mende probierten die Mitglieder der SHG unterschiedlichste
Rezepte zu gesunder und bewußter Ernährung, wie
z. B. verschiedene Vorspeisen oder Hauptgerichte mit z. B.
Schafskäse oder Fisch aus.
Die Verwaltungsleiterin
der Klinik, Frau Schröter, sowie der Geschäftsführer
der Sächsischen Krebsgesellschaft, Dr. Porzig, besuchten
die Gruppe und ließen sich die Zubereitung der Speisen
erläutern, was bei allen Teilnehmern ein breites Echo
fand.
Ganz allgemein waren die
Teilnehmer sehr angetan von dieser Therapieeinheit und wünschen
sich für die Zukunft weitere Fortsetzungen, da dieser
Kochkurs sehr viel Spaß, Anregungen und zwischenmenschliche
Kommunikation bereit hielt.
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| Supervision
für SelbsthilfegruppenleiterInnen und Selbsthilfegruppenmitglieder
19. – 20.10.2007 in Bad Elster |
In
der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten in Bad Elster fand
in diesem Jahr zum zweiten Mal die 2-Tagesveranstaltung Supervision
statt.
Der erste Tag begann mit
dem Einstiegsvortrag -Kommunikation- von Professor Miesch.
Danach wurden die 20 TeilnehmerInnen in zwei Gruppen aufgeteilt.
Im Wechsel fanden dann Sport-Spiele und Supervision statt.
Der Supervisor Herr Professor
Miesch hatte die Veranstaltung unter das Schwerpunktthema
Kommunikative Probleme der Leitung einer Selbsthilfegruppe
und der Nachfolgeregelung gestellt.
Im Vorfeld der Veranstaltung
wurden den TeilnehmerInnen die von Prof. Miesch erarbeiteten
Fragestellungen zugesendet, wodurch eine vorherige Auseinandersetzung
mit der Thematik gewährleistet war.
Am Abend des ersten Tages
hielt Chefärztin Dr. Constanze Junghans den Vortrag -Naturheilverfahren-,
der sehr interessiert aufgenommen wurde.
Am zweiten Tag wechselten
die Gruppen zwischen Aqua-Fitness und Entspannung sowie der
Fortsetzung der Supervision.
Insgesamt bewerteten die
TeilnehmerInnen die Veranstaltung als gut bis sehr gut.
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| Tageslehrgang
„Yoga“ in Dresden |
Am
19.09.2007 fand von 9:30-15:00 Uhr der Tageslehrgang „Yoga“
in Dresden statt. Dafür stellte die AOK Sachsen wieder in
bewährter Weise die Räumlichkeiten in der Hauptgeschäftsstelle
am Sternplatz zur Verfügung.
Zu Beginn des Lehrgangs
erläuterte die Kursleiterin Frau Kathrin Zehm die Hintergründe
des Yoga, die verschiedenen Ursprünge und die daraus entstandenen
Übungen. Danach begann man gleich mit dem praktischen Teil.
Die Kursteilnehmerinnen wurden durch die Intensität der verschiedenen
Übungselemente gut gefordert, wobei aber jede Teilnehmerin
selber entscheiden konnte, wo die eigene Belastungsgrenze
liegt. Ein wichtiges Ziel des Yoga ist die harmonische Verbindung
von Körper, Seele und Geist und ein achtsamer Umgang mit sich
selbst. Frau Zehm gestaltete das Programm so, dass immer Anspannung
und Entspannung im Wechsel erfolgten.
Nach der Mittagspause,
wo die Teilnehmerinnen an der Pausenversorgung der AOK Sachsen
teilnehmen konnten, begann das Programm mit einer Feedback-Runde.
Dabei brachten die Teilnehmerinnen ihre gemachten Erfahrungen
aus den Übungen am Vormittag ein und reflektierten sie mit
der Kursleiterin. Es wurde festgestellt, dass innerhalb der
Gruppe sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht wurden. Daran
schloss sich noch einmal ein praktischer Übungsteil an.
Am Ende der Veranstaltung
fühlten sich alle Teilnehmerinnen gut gefordert und um einige
Erfahrungen reicher. |
| Aktionstag
für die Selbsthilfegruppen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
am 11.10.2007 |
Am
11.10.07 fand der Aktionstag für die Mitglieder der Selbsthilfegruppen
der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. im Deutschen Hygiene-Museum
in Dresden statt. Dazu waren natürlich auch Nichtmitglieder
der SHG sowie interessierte Bürger herzlich willkommen.
Trotz vieler Absagen
auf Grund der Wirren im Rahmen der Streiks bei der Deutschen
Bahn, nahmen etwa 100 Interessierte an der Veranstaltung teil.
Der Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, Herr
Dr. Porzig, begrüßte die Anwesenden und führte durch das Programm.
Prof. Dr. Bornhäuser vom
Universitätsklinikum C. G. Carus in Dresden informierte ausführlich
und zielgruppenorientiert zu „Besonderheiten der Knochen-
und Stammzelltransplantation“. Anschließend wurde von Herrn
Winkler, Beratungsarzt der AOK Sachsen - Die Gesundheitskasse,
ein Vortrag über die „Leistungen der Krankenkasse bei Krebspatienten“
gehalten. Zu „Möglichkeiten und Grenzen der Humangenetischen
Beratung“ referierte Herr Dr. Heinritz vom Institut für Humangenetik
der Universität Leipzig.
Die Möglichkeit für Fragen,
Anmerkungen und Diskussionen wurde während der Vorträge eingeräumt
und von den Teilnehmern gern in Anspruch genommen. Dies zeigt,
wie wichtig eine ständige Aufklärung zu unterschiedlichen
Themen im Rahmen einer Krebserkrankung ist und motiviert die
Veranstalter weitere Angebote Betroffenen, Angehörigen und
Interessierten zu unterbreiten.
Am Ende der Veranstaltung
bestand im Rahmen eines kleinen Imbisses nochmals die Möglichkeiten
mit den Referenten und dem Veranstalter ins Gespräch zu kommen.
|
| Deutscher
Krebskongress Berlin 2008 |

Vom 22. - 23. Februar 2008
findet in Berlin der Deutsche Krebskongress mit dem Krebsaktionstag
statt.
Im Folgenden finden Sie wesentliche Informationen
dazu:
Krebskongress
20.-23. Februar 2008 |
Krebsaktionstag
24. Februar 2008 |
Kongressort
ICC und Messe Berlin
Messedamm 22, D-14055 Berlin |
Information
Internet: www.krebskongress2008.de
E-Mail: info@krebskongress2008.de |
Kongresspräsident
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Kaufmann
Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
a.M. |
Kongresssekretariat
Frau Ilse Fragale
E-Mail: ilse-fragale@onlinehome.de
Fax: +49 (089) 66611648 |
Veranstalter
Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
TiergartenTower
Straße des 17. Juni 106–108
10623 Berlin.
Tel.: 030 / 322 93 29 00 |
Organisation / Registrierung / Hotel
KONGRESS- UND
KULTURMANAGEMENT GMBH
PF 3664, D-99407 Weimar
Tel.: +49 (03643) 2468-0
Fax: +49 (03643) 2468-31
URL: www.kongresskultur.de
E-Mail: info@kongresskultur.de |
Pressekontakt:
André Franck
Pressestelle der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Tel.: 03643 - 743749
Fax: 03643 - 743536
E-Mail: presse@krebsgesellschaft.de
Internet: http://www.krebsgesellschaft.de |
Schwerpunktthemen
2008
Prostatatumoren
Mammatumoren
Lungentumoren
Hauttumoren
Darmtumoren
Gynäkologische Tumoren
Translationale Forschung
Organ-/Tumorzentren
Gesundheitspolitik
Hämatoonkologie
Kopf-Hals-Tumoren
Kinderonkologie
Neuroonkologie
Psycho- und Palliativmedizin |
Abstract-Einreichung
03.09.2007 bis 05.11.2007 |
Anmeldebeginn für
die Teilnehmerregistrierung
Oktober 2007 |
Kongress-Sprache
Deutsch |
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| Kurs
"Bewegung und Entspannung" im Cardio-Fitness-Studio |
Im
Cardio-Fitness-Studio im Johannisbad Zwickau wird der Kurs
"Bewegung und Entspannung" durchgeführt. 13 Interessenten
von Selbsthilfegruppen aus Zwickau und Umgebung nehmen daran
teil. Sie profitieren hier von der Kompetenz des langjährig
im Fitnessbereich tätigen Diplom-Sportlehrers Herrn Karl.
Herr Karl hat einen Großteil seiner Sportgeräte mit Pulsmessern
ausgestattet, um einen optimalen Trainingsverlauf zu gewährleisten.
Nach einer ersten Umfrage wurde deutlich, dass die Teilnehmer
von der Nutzung der Geräte begeistert sind.
|
| Umsetzung
des Projektes "Dezentrale Kurse" |
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Nach
den Anleitungen der SHG im März diesen Jahres wurde klar,
dass vielen Mitgliedern der Weg nach Bad Elster zu mehrtägigen
Lehrgängen der Sächsischen Krebsgesellschaft zu weit ist.
Stattdessen wurde Interesse an kurzen Veranstaltungen in der
unmittelbaren Nähe der Mitglieder von SHG geäußert.
Dieser Gedanke wurde aufgegriffen
und mit der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland
diskutiert. Dort fand man die Idee zur Durchführung von dezentralen
Veranstaltungen interessant und bewilligte die Bereitstellung
entsprechender Mittel. Damit war die Grundlage geschaffen
in den Landkreisen Torgau-Oschatz und Löbau-Zittau, sowie
in Chemnitz, Leipzig und Zwickau entsprechende Kursangebote
zu organisieren.
Im Therapiezentrum Löbau
erfolgte am 24.09.07 die Eröffnung eines gemischten Kurses
im ostsächsischen Raum. Die Teilnehmer kamen aus Niesky sowie
Löbau und Umgebung. Sie wurden von Herrn Kastner (Leiter des
Therapiezentrums) und Dr. Porzig zur ersten Veranstaltung
begrüßt. Ein Parallelkurs mit gleichen Inhalten, d.h. zu Körperwahrnehmung,
Gymnastik, Enstpannung, Tai Chi, Traumreise u.a. beginnt am
26.09.07 im selben Haus. |
| Fortbildung
für die MitarbeiterInnen der Tumorberatungsstellen und Kliniksozialdienste
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales vom
13.09. – 15.09.2007 |
Bereits
zum 12. Mal fand die Fortbildung für die MitarbeiterInnen
der Tumorberatungsstellen und Kliniksozialdienste im Auftrag
des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales statt. Über
90 TeilnehmerInnen und Referenten nahmen vom 13.09.-15.09.2007
an der Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.
in der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten in Bad Elster teil,
die von der Vorstandsvorsitzenden Frau Univ.-Prof. Ursula
G. Froster eröffnet wurde. Das anspruchsvolle Programm erhielt
nach anonymer Befragung durch die Teilnehmer eine große Wertschätzung.
Insgesamt 98 % der Befragten werteten die Veranstaltung als
gut und sehr gut.
Medizinische Vorträge
zu Themen wie GIST (PD Dr. Quietzsch, Klinikum Chemnitz),
Krebs der Leber und Gallenwege (Dr. Konopke, Universitätsklinikum
Dresden) und Behandlung des kolorektalen Karzinoms (Dr. Döhler,
Bethanien KH Chemnitz) wurden neben psychosozialen und sozialrechtlichen
Themen:
- Onkologische Rehabilitation (Dr. Sandra Carius, Deutsche
Rentenversicherung Mitteldeutschland, Erfurt)
- Aspekte einer gemeinsamen Therapieentscheidung (Frau Dr.
Riha, FKH Coswig)
- Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation (Frau
Praetz, Paracelsus-Klinik Bad Elster)
- Gesetzliche Leistungen für Krebspatienten (Herr Winkler,
AOK Sachsen)
- Begleitung und Beratung am Lebensende – und Workshop (Frau
Dr. Schubert, St. Joseph Stift Dresden)
- Vorstellung des „Hauses Leben“ (Dr. Grampp, FKH Hubertusburg)
den Anwesenden angeboten.
Die Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik Frau Rita
Bernhardt unterstützte das Programm mit einem Vortrag der
Pröbstin Frau F. von Kirchbach zum Thema – Frauen gestalten
die Zukunft -, welcher vom Auditorium mit großem Interesse
verfolgt wurde.
Nach kulturellen und kulinarischen
Höhepunkten ließen die Teilnehmer die anspruchsvollen Schulungstage
entspannt ausklingen.
|
| 5.
Alt-Meusebacher Gespräche und Seerandlauf vom 24. – 25.08.2007
in der Köhlerei Meusebach |
Meusebach
ist ein kleiner, idyllisch gelegener Ort in einem Seitental
des Landschaftsschutzgebietes Rothehofbachtal. Versteckt im
Wald liegend fand auch Napoleon den einstigen Sitz der Herren
von Meusebach nicht. Im Dorfkern umringen denkmalgeschützte
Fachwerkhäuser den Dorfteich. Des weiteren gibt es ein denkmalgeschütztes
altes Forstamthaus im Fachwerkstil und eine Kohlenmeilerei,
die heute noch Holzkohle herstellt.
Im mittelalterlichen
Dorf bei der alten Köhlerei finden jährlich die Alt-Meusebacher
Gespräche statt. Initiiert durch den Seerand e.V. haben sie
sich zu einem Geheimtipp für Onkologen entwickelt.
Die wissenschaftliche
Vorstandsvorsitzende der SKG, Frau Prof. Froster bedankte
sich während Ihres Grusswortes an die Teilnehmer, auch für
die im letzten Jahr der SKG zugeflossenen Gelder aus dem Seerandlauf/tour
und berichtete von den Ergebnissen des damit finanzierten
Projektes „Prädisposition für Strahlenempfindlichkeit und
Brustkrebsscreening“.
Auch zum Seerandlauf/tour
fanden sich wieder viele Läufer, Radfahrer und Wanderer ein.
Auf der abgesteckten Strecke durch den Wald gab es verschiedene
Stationen an denen die Sportler mit Obst und Getränken versorgt
wurden oder ihren Blutdruck messen konnten. Ein weiteres Highlight
war die Autogrammstunde mit Olaf Ludwig, die von den Teilnehmern
intensiv wahrgenommen wurde.
Die Erlöse aus der Spendensammlung
2007 erhielt in diesem Jahr die Thüringischen Krebsgesellschaft
e.V. zum Ausbau der Psychosozialen Beratung. |
| Plattformtreffen
am 4. Juni 2007 für Akteure in der psychosozialen Tumornachsorge |
Am
04. Juni fand das erste Plattformtreffen für Akteure
in der psychosozialen Tumornachsorge im Deutschen Hygiene-Museum
in Dresden statt.
Das Treffen wurde mit Blick auf die Umsetzung des sächsischen
Gesundheitszieles „Brustkrebs – Mortalität
vermindern. Lebensqualität erhöhen“ vom Sächsischen
Staatsministerium für Soziales (SMS) initiiert und gemeinsam
mit der Sächsischen Krebsgesellschaft (SKG) vorbereitet
und durchgeführt.
Dass diese Thematik von
besonderem Interesse ist, wurde durch die Beteiligung von
rund 90 Akteuren aus den Bereichen Beratung, Selbsthilfe,
Klinik, Rehabilitation, Dokumentation, Forschung und Verwaltung
unterstrichen.
Herr Dr. Kramer (SMS)
eröffnete die Veranstaltung mit der Formulierung der
Zielstellung. Diese beinhaltet, eine Plattform zu etablieren,
die eine Umsetzung des Gesundheitszieles „Brustkrebs
– Mortalität vermindern. Lebensqualität erhöhen“
wirksam unterstützt und die durch Bereitstellung von
Informationen die Vermittlung von Wissen ermöglichen
kann.
Als Referenten des Vormittags
konnten die Leiterin des Referates Gesundheitsförderung
und Gesundheitsberichtserstattung (SMS), Frau Dr. Eberhard,
zum Thema „Sächsische Gesundheitsziele“,
Herr Prof. Kunath vom Institut für Biometrie des Uniklinikums
Dresden zu „Daten zur Krebsepidemiologie in Sachsen“,
Frau Prof. Froster, in ihrer Eigenschaft als Vorstandsvorsitzende
der SKG, zu „Aufbau und die Struktur der Sächsischen
Krebsgesellschaft e.V. und deren Aufgaben im Rahmen der psychosozialen
Tumornachsorge“, Herr Prof. Leitsmann zur ambulanten
und Herr Dr. Baaske zur stationären Tumornachsorge sowie
Frau Dr. Singer von der Sozialmedizinischen Abteilung der
Universität Leipzig zu „Leitlinien der AG Psychoonkologie
der Deutschen Krebsgesellschaft“ gewonnen werden. Mit
der Reihenfolge der Referenten und Themen wurde bewusst und
schrittweise auf die Komplexität der Thematik eingestimmt
und damit auch die Vorstellung der einzelnen Akteure in der
Nachmittagsveranstaltung vorbereitet.
Die Vorstellung der Akteure
in der psychosozialen Tumornachsorge nutzten Frau Paulick
von der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Frau Gessner von der
SHG „Krebs e.V.“ aus Leipzig, Frau Michaelsen
als Leiterin der SHG Frauen nach Krebs Markkleeberg und Frau
Poremba, Gruppenleiterin der SHG Frauen nach Krebs in Löbau/Zittau,
um aus Sicht der Selbsthilfe Probleme aber auch Lösungen
aus der täglichen Arbeit in der Gruppe, in unterschiedlichen
Regionen Sachsens, zu präsentieren.
Frau Ziegenfuß (Referentin
für Hospiz des Bistums Dresden/Meißen) berichtete
von ihrer Arbeit mit Krebspatienten, Frau Dr. Grom (Akademie
für Palliativmedizin, Dresden) stellte ein Pflegeforum
für Brustkrebspatientinnen und deren Angehörige
vor, Frau Dr. Junghans (Paracelsus-Klinik Bad Elster) referierte
zur psychoonkologischen Rehabilitation - SPOR, Frau Maywald
(AOK Sachsen) präsentierte das DMP-Programm der Krankenkasse,
Frau Ramig (SKG) sprach über die tägliche Arbeit
in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle, Prof. Balck (Universitätsklinikum
Carl Gustav Carus, Dresden) stellte den Bedarf und die Inanspruchnahme
psychosozialer Hilfen durch Tumorpatienten anhand der Ergebnisse
einer Fragebogenerhebung des Psychosozialen Arbeitskreises
am Tumorzentrum Dresden dar und Frau Mimus (Klinikum St. Georg,
Leipzig) beschrieb das „Haus Leben“ in Leipzig
und erläuterte Möglichkeiten dieser Einrichtung
für Tumorpatienten und deren Angehörige.
Insgesamt ist es gelungen, mit der Kurzvorstellung einzelner
Akteure einen kleinen Einblick in die Aufgaben der psychosozialen
Tumornachsorge zu geben.
Um die speziellen Teilaspekte
des Ziels „Brustkrebs – Mortalität vermindern.
Lebensqualität erhöhen“ (Flächendeckendes
Angebot an psychosozialer Beratung und Betreuung, Betroffene
Frauen sind über die Möglichkeiten von Beratung
und Unterstützung durch Selbsthilfegruppen zusätzlich
und parallel zu medizinischen und professionell psychosozialen
Maßnahmen informiert und haben nach Möglichkeit
Zugang zu einer Selbsthilfegruppe) erfolgreich umsetzen zu
können, bedarf es der Mitwirkung aller Akteure, die in
diesem Bereich tätig sind.
Darum kann dieses Plattformtreffen nur ein Auftakt gewesen
sein, um einen Überblick zu geben und die Meinungen ausgewählter
Akteure transparent zu gestalten.
Die Einbindung und Möglichkeit zur Präsentation
muss jedoch allen Akteuren angeboten werden. Darum sollten
neben einer Internetplattform auch Arbeitsgruppen gegründet
werden, um mittel- und langfristige Konzepte zur Umsetzung
der gesetzten Ziele sowie spezielle Strategien zu erarbeiten,
die allen interessierten Beteiligten eine Mitwirkung und die
Nutzung bzw. Integration früherer Projekte ermöglicht.
Die Sächsische Krebsgesellschaft,
der im Rahmen des ersten Plattformtreffens die Koordination
für das Handlungsfeld der psychosozialen Tumornachsorge
innerhalb des sächsischen Gesundheitsziels Brustkrebs
übertragen wurde, wird allen Beteiligten ein zuverlässiger
Partner sein.
(siehe hier...)
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| Bewegung
/ Ergotherapie / Entspannung in der Paracelsus-Klinik Bad Elster |
Vom
10.05 – 11.05.2007 wurden 24 TeilnehmerInnen zum Lehrgang
„Bewegung/Ergotherapie/Entspannung“ in der Paracelsus-Klinik
Bad Elster von Frau Bernhardt (Verwaltungsdirektorin) und
Herrn Dr. Porzig (Geschäftsführer der Sächsischen
Krebsgesellschaft e.V.) begrüßt. Auch in diesem
Jahr wurde die Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft
mit großem Interesse in Anspruch genommen.
Nach dem Mittagessen wurden die Anwesenden in einem Vortrag
von Herrn Häusler über die „Bedeutung von
Bewegung für Gesundheit und Krankheit“ informiert.
Anschließend wurden 2 Gruppen gebildet, die im Wechsel
alle Programminhalte nutzen konnten.
Die Medizinische Berufsfachschule für Physiotherapeuten
bot in diesem Jahr für die TeilnehmerInnen eine Einführung
in die Seidenmalerei an, die mit Begeisterung genutzt wurde.
Das Pendant hierzu war die sportliche Betätigung in den
Bereichen Gymnastik, Bewegung nach Musik, Terrain-Training
und konzentrative Entspannung.
Nach dem Abendessen in der Paracelsus-Klinik entführte
Herr Professor Kiene die Anwesenden in seinem Vortrag nach
China. Die Anschaulichkeit und die Darstellung sowie die Schilderung
eigener Erfahrungen wurden aufmerksam verfolgt. Der Abend
endete mit einem gemütlichen Beisammensein im Cafe der
Ferienanlage „Sonnenhof“.
Die abschließende Auswertung ergab, dass die TeilnehmerInnen
viele Anregungen zur Integration in den Alltag bzw. zur Weitergabe
an die Mitglieder der Selbsthilfegruppen sammeln konnten.
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| Supervision
für SelbsthilfegruppenleiterInnen und Selbsthilfegruppenmitglieder
04. – 05.05.2007 in Schmannewitz |
Bereits
zum zweiten Mal fand die 2-Tagesveranstaltung im Rehabilitationszentrum
für Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Onkologie Christiaan
Barnard Klinik in Schmannewitz statt.
Herr Professor Miesch
führte in die Veranstaltung mit einem entsprechenden Vortrag
zur Kommunikation ein und moderierte in bewährter Weise die
Supervision. Auf dem Programm standen Ergotherapie, Aqua-Fitness
und Entspannung für 27 TeilnehmerInnen. Die Physio- und Ergotherapeuten
verstanden es, das Programm einfühlsam umzusetzen und alle
zu motivieren.
In zahlreichen Gesprächen
zwischen den TeilnehmerInnen konnten viele Probleme diskutiert
und Lösungsansätze erörtert werden.
Am Ende des Lehrganges
waren sich alle TeilnehmerInnen einig, dass es eine gelungene
Veranstaltung war, in der jeder für sich Anregungen, Denkanstöße
und Bestätigungen zur besseren Bewältigung ehrenamtlicher
Aufgaben erhalten hat. Die Verwaltungsleiterin Frau Schröter
und ihr Team trugen mit ihrer hervorragenden Organisation
maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Die zum Abschluss durchgeführte
Befragung ergab, dass weiterhin ein hohes Interesse an Supervisionen
besteht. |
| Lehrgang
Tai Chi – am 18.04.2007 |
Auch
in diesem Jahr hat die Sächsische Krebsgesellschaft wieder
zu einer Tagesveranstaltung „Tai Chi“ für Selbsthilfegruppen-Mitglieder
eingeladen.
Am 18.04.2007 um 9:30
Uhr trafen sich 16 Mitglieder aus verschiedenen Selbsthilfegruppen
der Region Chemnitz/Zwickau im Sportraum der Psychosomatischen
Klinik des Klinikums Chemnitz, um unter Anleitung von Frau
Kerstin Mahlendorff gemeinsam Tai Chi zu üben. In Anlehnung
an Qi Gong dienen diese langsamen, konzentrierten Übungen
der Entspannung und der Verbesserung der körperlichen und
geistigen Fitness.
Zum Auftakt begrüßte Dr.
Porzig die Teilnehmer. In Frau Mahlendorff fand die Gruppe
eine anregende Leiterin, deren eigene Begeisterung für diese
Bewegungsform auf die Teilnehmer übersprang. Auch nach der
Mittagspause, in der eine Teilnahme an der Kantinen-Verpflegung
des Klinikums Chemnitz möglich war, waren die Teilnehmer sehr
motiviert zur weiteren sportlichen Betätigung. Frau Mahlendorff
sorgte für Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung
und verband theoretische Inhalte mit praktischen Übungen.
Zum Veranstaltungsende
um 15:00 Uhr fühlten sich die Lehrgangsteilnehmer hinreichend
gefordert und waren stolz darauf, dieses intensive Tagesprogramm
bewältigt zu haben. |
| Aktionstag
des Landesverbandes der Kehlkopflosen Freistaat Sachsen e.V.
zusammen mit der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. |
Am 30. März 2007 fand
der erste gemeinsame Aktionstag der Kehlkopflosen in Zusammenarbeit
mit der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. im Hotel Mercure
in Chemnitz statt. Die TeilnehmerInnen wurden von Frank Mädler
und Dr. Ralf Porzig begrüßt.
Henrike Kattner vom Sächsischen
Landesamt für Familie und Soziales eröffnete die Vortragsreihe
mit dem Thema „Fördermöglichkeiten des Integrationsamtes sowie
ausgewählte Aspekte des Kündigungsschutzes“. Dabei wurden
die Rechte schwerbehinderter Menschen näher erläutert und
viele Fragen oder Probleme konnten beantwortet bzw. diskutiert
werden.
Nach der Mittagspause
referierte Dr. Stefan Kothe von der Deutschen Rentenversicherung
Mitteldeutschland zur „Berentung nach Kehlkopfoperation“.
Er vermittelte Informationen zu den Voraussetzungen sowie
zum Antragsverfahren einer Erwerbsminderungsrente. Im Anschluss
wurden individuelle Fragen beantwortet.
Den Abschluss der Vortragsreihe
bildete Prof. Siegfried Kiene mit dem Thema „Neues zur Patientenverfügung“.
Er erteilte ausführliche Informationen zum Erstellen eines
solchen Dokumentes sowie zur aktuellen sozialpolitischen Diskussion.
Die vielen Fragen und Probleme, die jeweils im Anschluss an
die Referenten gerichtet wurden zeigen, wie wichtig die sozialrechtliche
Aufklärung von Patienten mit einer Krebserkrankung ist.
Der erste gemeinsame Aktionstag
des Landesverbandes der Kehlkopflosen und der Sächsischen
Krebsgesellschaft e.V. wurde von allen TeilnehmerInnen als
eine sehr gelungene Veranstaltung betrachtet. |
| Anleitungen der SelbsthilfegruppenleiterInnen 2007 |
Auch
in diesem Jahr fand die jährliche Anleitung der SelbsthilfegruppenleiterInnen
durch die Sächsische Krebsgesellschaft statt.
An vier verschiedenen
Standorten (Chemnitz, Leipzig, Dresden und Löbau) wurden dazu
die Leiter der SHG und deren Kassenwarte eingeladen. Der Einladung
wurde zahlreich gefolgt, so dass die persönlichen Kontakte
zu den Ansprechpartnern der Gruppe weiter vertieft werden
konnten.
Die Teilnehmer wurden
durch den Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft,
Herrn Dr. Porzig, begrüßt.
Zu Beginn seiner Ausführungen informierte Dr. Porzig über
Neuigkeiten, die die Arbeit der Sächsischen Krebsgesellschaft
betreffen wie z. B. der Umzug der Geschäfts- und Beratungsstelle
der SKG sowie der neue Internetauftritt mit seinen Möglichkeiten
für die SHG. Im Anschluss daran erfolgte die Auswertung der
Tätigkeitsberichte und Abrechnungen der ausgereichten Fördermittel.
Während der Ausführungen entwickelten sich angeregte Diskussionen,
deren Hinweise aufgenommen wurden und Berücksichtigung in
der Arbeit der Sächsischen Krebsgesellschaft mit und für die
SHG finden werden.
Im Anschluss stand Dr.
Porzig den Teilnehmern auch zu persönlichen Gesprächen zur
Verfügung. |
| Leipziger
Darmkrebs-Aktionstage 2007 |
Den Abschluss der Darmkrebs-Aktionstage am 10.03.2007 in Leipzig
bildete eine Patientenveranstaltung im Zeitgeschichtlichen
Forum, zu welcher die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. in
Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Leipzig, dem
Haus Leben, dem St. Georg Krankenhaus und niedergelassenen
Gastroenterologen Leipzigs Betroffene und Interessierte einlud.
Dr. Ralf Porzig (Geschäftsführer
der Sächsischen Krebsgesellschaft) eröffnete die Veranstaltung
und begrüßte die TeilnehmerInnen.
Die anschließende Podiumsdiskussion mit dem Thema „Möglichkeiten
und Grenzen der Prävention und Früherkennung von Darmkrebs“
gab Interessierten die Möglichkeit, Fragen an drei renommierte
Spezialisten (Dr. R. Kuchta, Dr. U. Wiesenhaken, Prof. Dr.
J. Mössner) zu stellen. Moderiert wurde die Diskussion von
Andreas Fritsch (mdr).
In den darauf folgenden
vier Vorträgen wurde die Erkrankung Darmkrebs aus verschiedenen
Blickwinkeln betrachtet.
Frau Dr. Luisa Mantovani-Löffler und Prof. Dr. Arved Weimann
informierten über „Neue Möglichkeiten der Behandlung und Therapie
von Darmkrebserkrankungen“. Anschließend klärte Frau Dr. Katja
Zulkowski über komplementäre Therapieansätze auf und warnte
diesbezüglich auch vor unseriösen und teuren Therapieangeboten.
Über die Möglichkeiten
der Früherkennung bei Darmkrebs referierte Dr. Peter Dietel
und abschließend wurden die Zuhörer von Dr. Wolfram Heinritz
über die Hintergründe, Häufigkeiten, Beratungsangebote und
Früherkennung beim familiären Darmkrebs aufgeklärt.
Die Teilnehmer hatten
nach jedem der Vorträge die Möglichkeit, individuelle Fragen
zu stellen, was mit großem Interesse in Anspruch genommen
wurde. Weiterhin standen Beratungs- und Informationsstände
für Anfragen rund um das Thema Darmkrebs den Betroffenen und
Interessierten während der Pausen und im Anschluss an die
Veranstaltung zur Verfügung.
Einige gastroenterologische
Praxen in Leipzig luden nach der Veranstaltung ab 14:00 Uhr
zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Dabei hatten Interessierte
die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit einem Spezialisten.
Die positive Resonanz
der insgesamt ca. 100 Beteiligten zeigt die Notwendigkeit
derartiger Öffentlichkeitsveranstaltungen auf und motiviert
zur Planung weiterer Aktionen. |