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Aktionen der Sächsischen Krebsgesellschaft 2006
In der "Galerie" finden Sie Bilder zu einzelnen Artikeln.

 

„Ein AtemZug gegen Lungenkrebs“


Vom 17.11.06 fand auf dem neu rekonstruierten Hauptbahnhof der Landeshauptstadt Dresden die Aktion „Ein AtemZug gegen Lungenkrebs“ statt.

Es handelte sich dabei um eine Veranstaltung der Deutschen Krebsgesellschaft und den Initiatoren der Kampagne „Der zweite Atem“ sowie der Global Lung Cancer Coalition in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Krebsgesellschaft im Rahmen des Internationalen Lungenkrebstags 2006.

Die An- und Abreisenden konnten sich an den Ständen der Veranstaltungsagentur art tempi communications gmbh und der Sächsischen Krebsgesellschaft über die Problematik Lungenkrebs informieren. Dazu wurden Informationsbroschüren als Handmaterial ausgegeben. Zusätzliche Motivation, sich zu diesem Thema zu informieren, erhielten die Interessenten durch die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Preisausschreiben, dessen Hauptgewinn eine Reise nach Heiligendamm ist. Die Auslosung findet im Anschluss an diesen Aktionstag statt.

Im Laufe des Tages wurden insgesamt ca. 350 Interessenten erreicht.

Sächsischer Hospiztag in der Stadthalle Chemnitz

Am 11.11.2006 fand in der Chemnitzer Stadthalle unter der Schirmherrin Frau Helma Orosz der 3. Sächsische Hospiztag statt.

Frau Barbara Schubert, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Sachsen e.V. eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die etwa 300 TeilnehmerInnen. Nach weiteren Grußworten von Oberkirchenrat Chr. Schönfeld (Direktor des Diakonischen Werkes Sachsen), Matthias Mitzscherlich (Diözesancaritasdirektor) und der Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz übernahm Staatssekretär Dr. Hauser das Wort und referierte zur Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit im Freistaat Sachsen und drückte seine Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlich Tätigen in der Hospizarbeit aus.

Die Veranstalter des 3. Sächsischen Hospiztages luden die Interessierten zu unterschiedlichsten Foren ein, die mit großem Interesse in Anspruch genommen wurden.

Die Sächsische Krebsgesellschaft stand mit einem Beratungs- und Informationsstand allen Interessierten zur Verfügung.

Sport nach Krebs

Vom 9.11. bis 10.11.2006 fand in der Paracelsus-Klinik Bad Elster der Lehrgang der Sächsischen Krebsgesellschaft „Sport nach Krebs“ statt.

Zum Auftakt referierte Herr Professor Dr. med. habil. Kiene zum Thema „Krebs und Ernährung – wie können wir durch Ernährung Krebs verhüten“.

Im Anschluss daran präsentierte der stellvertretende leitende Physiotherapeut der Paracelsus-Klinik, Herr Häusler, Aspekte zur „Bedeutung von Bewegung für Krankheit und Gesundheit“.

In praktischen Übungen wurden Informationen und Kenntnisse zu Sport-Spielen, Entspannung, Vollwerternährung und Wassergymnastik vermittelt.

In einer individuellen Gesprächsrunde am Abend bestand die Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern untereinander und mit Vertretern der Sächsischen Krebsgesellschaft, Herrn Dr. Porzig und Frau Meinel.

Bei der Auswertung der Veranstaltung wurde deutlich, dass das erworbene Wissen in die Selbsthilfegruppen eingebracht wird und die Veranstaltung auch künftig in entsprechender Form stattfinden sollte.

4. Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.

Das wissenschaftliche Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. im Wasserschloss Klaffenbach gehört nun schon zur Tradition und fand in diesem Jahr am 28.10.2006 bereits zum 4. Mal statt.

Die Thematik „Leitlinienorientierte Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms der Frau“ wurde von etwa 60 Ärzten mit großem Interesse verfolgt.

Die Moderation übernahmen die Vorsitzenden der Veranstaltung Priv.-Doz. Dr. Quietzsch, Dr. Baaske und Priv.-Doz. Dr. Diener.

Die Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Uni.-Prof. Dr. Ursula G. Froster eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Referenten und TeilnehmerInnen.

Ausgewiesene Experten aus ganz Deutschland trugen mit ihren Vorträgen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Diskutiert wurden neueste Erkenntnisse zu Diagnostik, Behandlung und Nachsorge des Mammakarzinoms, basierend auf der von der Deutschen Krebsgesellschaft entwickelten S3 Leitlinie. Die Möglichkeit zu individuellen Fragen und Anmerkungen war nach den einzelnen Vorträgen gegeben und wurde vom Auditorium genutzt.

In der Pause und beim abschließenden Imbiss bestand die Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern und weiteren Fragen an die Referenten.

Das Symposium wurde von der Sächsischen Landesärztekammer mit 4 Punkten bewertet.

Supervision für SelbsthilfegruppenleiterInnen in Bad Elster

Vom 20.10. bis 22.10.2006 fand in Bad Elster die Supervision für LeiterInnen der Selbsthilfegruppen statt.

Die Teilnehmer wurden durch die Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik, Frau Bernhardt, und Frau Ramig von der Sächsischen Krebsgesellschaft herzlich begrüßt.

Anschließend übernahm Herr Professor Miesch das Wort. In seinem Einführungsvortrag „Psychologische Hintergründe zwischenmenschlicher Kommunikation“ erklärte er sehr anschaulich an verschiedenen Modellen die Vorgänge beim Auftreten sowohl innerer als auch äußerer Konflikte. Der Vortrag wurde mit einem Beispiel aus dem eigenen Erleben der Teilnehmer bereichert und es wurde deutlich, dass ein großer Diskussions- und Austauschbedarf unter den Anwesenden vorhanden ist.
Im weiteren Verlauf wurden Möglichkeiten der Konfliktlösung erarbeitet, wobei verschiedene Strategien zur Diskussion standen.

Im Anschluss an die interessante Einführung wurde in zwei Gruppen gearbeitet.
Professor Miesch führte die „Neueinsteiger“ in einer ersten Runde durch die Supervision. Die andere Gruppe nutzte die Zeit bei schönstem Wetter zu einem Einführungskurs im Nordic-Walking.

Nach einer Pause wurde gewechselt und die „Fortgeschrittenen“ trafen sich zur Supervision, während die andere Gruppe in die Kunst des Nordic-Walking eingewiesen wurde.

Am Abend bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, das Benefizkonzert „Mozart fürs Gemeindezentrum“ in der St. Trinitatiskirche zu besuchen. Von diesem Angebot wurde reger Gebrauch gemacht und so fand der Tag einen angenehmen Ausklang.

Am nächsten Tag folgte der zweite Teil der Supervision im Wechsel mit Sportspielen, Rückengymnastik und Entspannungsübungen.

Im Rahmen eines geführten Stadtrundganges durch Bad Elster bestand die Möglichkeit, sich über den Ort und seine Geschichte zu informieren. Herr Dunger führte die Interessierten zu den historischen Stätten des Ortes und wusste dabei viele Hintergründe zu berichten.

Am Abend erfolgte durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, eine kurze Auswertung der Supervision. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig eine solche Veranstaltung für SelbsthilfegruppenleiterInnen ist und verbanden damit die Erwartung, dass diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr fortgeführt wird.

Aktionstag für die Selbsthilfegruppen in Dresden - auch 2006 ein großer Erfolg

Auch im Jahr 2006 organisierte die Sächsische Krebsgesellschaft im Rahmen der „Europäischen Woche gegen Krebs“ am 10.10.2006 einen Aktionstag für Mitglieder der Selbsthilfegruppen und Interessierte im Hygienemuseum Dresden. Etwa 125 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich zu verschiedenen Krankheitsbildern zu informieren.

Nach der Eröffnung durch Herrn Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, folgten Vorträge zu den vier Themen Krebsschmerztherapie, Kehlkopfkarzinom, Mammakarzinom und Prostatakarzinom.

Dr. Grüneisen überschrieb seinen Vortrag zum Thema Schmerztherapie wie folgt: „Krebsschmerztherapie – mehr möglich als man glaubt“. In seinen Ausführungen wurden das WHO – Stufenschema sowie die verschiedenen Möglichkeiten einer optimalen Schmerztherapie den Teilnehmern näher erläutert. Dabei wurde deutlich, was man im Sinne der Erhöhung der Lebensqualität mit einer guten Schmerztherapie für die betroffenen Patienten erreichen kann.

Neueste Erkenntnisse zum Kehlkopfkarzinom wurden von Herrn Prof. Behrendt vermittelt, wobei ausführlich auf die Symptomatik, Therapie und die Rehabilitation eingegangen wurde.

Chefarzt Dr. Tilch informierte die Teilnehmer mit sehr anschaulichen, praxisnahen Beispielen und Bildern in seinem Vortrag über die chirurgischen Aspekte und Möglichkeiten der Behandlung des Mammakarzinoms. Ausführlich klärte er dabei auch über die neuesten Behandlungsmethoden, basierend auf der S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft, auf.

Im letzten Vortrag wurden vor allem Männer angesprochen. Aber nicht nur diese, sondern auch Angehörige, die sich einen Überblick zum Thema Prostatakarzinom verschaffen wollten, folgten interessiert den Worten des nächsten Referenten. Privatdozent Dr. Werner klärte über die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung dieser Krebserkrankung auf und erläuterte die Erfolgschancen der einzelnen Methoden.

Ein Großteil der Anwesenden nutzte die Möglichkeit, zwischen den Vorträgen individuelle Fragen zu stellen. In Anfragen der Teilnehmer spielten die bei Betroffenen zur Zeit angewendeten Behandlungsmethoden und die Frage nach Alternativen bzw. nach der Richtigkeit der Behandlung eine große Rolle.

Am Schluss der Veranstaltung bedankte sich Herr Dr. Porzig bei den Referenten für die Gestaltung ihrer Vorträge und den Teilnehmern für ihr Kommen und die rege Diskussion.

65. Geburtstag von Dr. Bonitz

Am 3.10.2006 beging der langjährige Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V., Herr Dr. Werner P. Bonitz, seinen 65. Geburtstag. Dieses Ereignis nahm der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft zum Anlass, um ihn mit einer Festveranstaltung zu verabschieden.

Von den zahlreich erschienen Gästen zog die Vorstandsvorsitzende, Frau Prof. Froster, in einer Laudatio eine eindrucksvolle Bilanz zum Berufsleben des Jubilars, insbesondere seiner 11-jährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft.

Anschließend verliehen Frau Prof. Froster und PD Dr. Quietzsch Herrn Dr. Bonitz die Ehrenmitgliedschaft der Fachgesellschaft.
In der Begründung heißt es: „In Würdigung seiner herausragenden Verdienste um den Aufbau und die Entwicklung der Sächsischen Krebsgesellschaft sowie für das Engagement und die Aktivitäten zur Unterstützung von Krebspatienten und ihren Angehörigen.“

Dr. Bonitz bedankte sich im Anschluss daran für die zahlreichen Glückwünsche und Präsente zu seinem Ehrentag und zog eine reich bebilderte Bilanz seines 65-jährigen Lebens. Besonders wurde Herrn Priv.- Doz. Dr. D. Quietzsch und Herrn Prof. Kiene für die jahrelange Unterstützung gedankt.

Der Präsident der Laryngektomierten und Tracheotomierten Europas, Herr Frank Mädler, nutzte ebenfalls die Gelegenheit, in einer kurzen Rede die Arbeit von Herrn Dr. Bonitz zu würdigen.

Der Tag klang in angeregten Gesprächen zwischen den Gästen und dem Jubilar aus.

Darmkrebsaktion 2006

Am 23. September 2006 wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. eine Infoveranstaltung zum Thema „Darmkrebs“ von 10:00 bis 17:00 Uhr im Leipziger Zentralstadion - Am Sportforum - durchgeführt.
Knapp 300 interessierte Bürger und Bürgerinnen verfolgten ein auf hohem Niveau erstelltes Programm rund um das Thema „Darmkrebs“, u.a. zu Prävention und Früherkennung, Behandlungsmöglichkeiten sowie zur Stoma-Versorgung.
Die Podiumsdiskussion zu Beginn der Veranstaltung ermöglichte den Zuschauern, neueste Informationen über die gegenwärtige Situation zu erhalten und individuelle Fragen an die Experten zu richten.

Im weiteren Verlauf wurden ebenso die psychosozialen Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige sowie Institutionen, die sich dies zur Aufgabe gestellt haben, in den Mittelpunkt der Betrachtungsweise aufgenommen, sodass die Krebserkrankung aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt werden konnte.

Zusätzlich zu den Referenten, die für Anfragen und individuelle Gespräche auch nach ihren Vorträgen zur Verfügung standen, gab es eine Vielzahl an Beratungs- und Informationsständen, an denen Broschüren und Möglichkeiten der Beratung für Interessierte angeboten wurden.

Eine lockere Atmosphäre wurde durch die Aufführung des Vorsorg-Theaters mit der Komödie „Alarm im Darm“ geschaffen, welches auf unterhaltsame Art und Weise Möglichkeiten der Früherkennung und Vorsorge im Rahmen dieser ernstzunehmenden Erkrankung vorstellte.
Weiter wurden im Rahmen der Veranstaltung Informationen zum Thema „Ernährung - inklusive Schaukochen“ sowie eine kostenlose Ultraschalluntersuchung für die Teilnehmer angeboten. Diese wurden mit großem Interesse in Anspruch genommen.

Der rege Zuspruch vieler Anwesender zeigt den Bedarf an Aufklärung. Zukünftig sollten noch mehr Menschen zur Teilnahme an solchen Aktionen motiviert werden, um Schritt für Schritt das Thema Krebs zu enttabuisieren.

Fortbildungsveranstaltung für SozialarbeiterInnen und Kliniksozialdienste

Vom 14.09. bis 16.09.2006 fand die alljährliche Fortbildungsveranstaltung für TumorberaterInnen und Kliniksozialdienste im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales in der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten in Bad Elster statt.
Mehr als 60 TeilnehmerInnen erlebten ein interessantes und auf hohem Niveau durchgeführtes Programm, welches medizinische, sozialrechtliche sowie kommunikative Themen beinhaltete. Die Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Bonitz (Vorstandsmitglied der SKG), Frau Bernhardt (Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik) und Herrn Dr. Porzig (Geschäftsführer) eröffnet.

Am ersten Veranstaltungstag wurde zu den Themen „Probleme der Palliativmedizin“, „Kommunikation / Gesprächsführung“ und „Blasenkarzinom“ referiert. Sozialrechtliche Inhalte, z.B. zur Patientenverfügung, zum Haftungsrecht in der Beratung und zur onkologischen Rehabilitation wurden am darauffolgenden Tag diskutiert. Die Frage- bzw. Gesprächsrunde zum letztgenannten Vortrag wurde von den TeilnehmerInnen mit großem Interesse in Anspruch genommen, um v.a. die gesetzlichen Grundlagen der Rehabilitation an Fallbeispielen diskutieren zu können.
Die Veranstaltung endete am Samstag mit einer Präsentation zum Thema „Was Sterbende brauchen – ambulante und stationäre Betreuung unheilbar erkrankter Menschen“, in der strukturelle Rahmenbedingungen sowie die Auswirkungen auf den Patienten näher beleuchtet wurden.

Seit dem Jahr 2000 findet diese Fortbildungsveranstaltung der SozialarbeiterInnen in der Paracelsus-Klinik Am Schillergarten statt. Wie in jedem Jahr wurden die TeilnehmerInnen von der Verwaltungsdirektorin und deren Team hervorragend betreut.
Zwischen den Vorträgen wurde reichlich für das leibliche Wohl gesorgt.
Auch wurde für die TeilnehmerInnen am Abend ein kulturelles Rahmenprogramm angeboten.
Am ersten Abend lud die Sächsische Krebsgesellschaft zu einem geselligen Beisammensein im Speisesaal der Klinik ein. Dabei erlebten die Teilnehmer eine künstlerische Darbietung von satirischen Chansons mit dem Thema „Frauen wollen alles - Männer nur das eine“. Den Abschluss bildete am Freitag Abend die Falco-Show im König Albert Theater, die mit großem Interesse besucht wurde.
Abschließend kann festgestellt werden, dass die Veranstaltung - wie in den Jahren zuvor - als eine erfolgreiche und gelungene Fortbildung für die TeilnehmerInnen gewertet werden kann.

Männergesundheitstag in Dresden

Auch in diesem Jahr fand ein Männergesundheitstag im Dresdener Kulturpalast statt.
Initiiert wurde die Veranstaltung, wie in den Jahren zuvor, von der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und der Arbeitsgruppe Dresdner Urologen.
Unter dem bewährten Titel „Was Männer brauchen und Frauen wollen“ wurden unter anderem Themen wie „Früherkennung des Prostatakarzinoms – Mythos oder Notwendigkeit?“, „Das Prostataleiden – Neue Behandlungsmethoden bei Krebs und gutartiger Vergrößerung“ behandelt. Aber auch Themen zur Ernährung, der Krebsprävention, der chronischen Beckenentzündung, der Hormonsubstitution beim Mann, Potenzstörungen und Fettstoffwechselstörungen wurden in Vorträgen dem interessierten Publikum nahe gebracht. Um Antworten auf offene Fragen zu erhalten, bestand im Foyer die Möglichkeit, mit den anwesenden Urologen persönlich ins Gespräch zu kommen.
Trotz schönstem Wetter fanden viele Interessenten den Weg in den Kulturpalast, um sich dort zu Fragen der Männergesundheit zu informieren. Mit ca. 500 Besuchern (darunter nicht nur Männer) wurde die Besucherzahl der letzten Jahre zwar nicht erreicht, aber es wurde deutlich, dass nach wie vor ein großes Interesse an Informationen rund um das Thema Männergesundheit besteht, und diese Veranstaltung auch nächstes Jahr sicher seine Fortsetzung finden wird.

Seerand e.V. übergibt Spende an Sächsische Krebsgesellschaft e.V.

Der SEERAND e.V. , ein Verein, der sich für Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung einsetzt und gleichzeitig zur sportlichen Betätigung motivieren möchte, organisierte am 26.08.2006 von 11.00 – 18.00 Uhr im Mittelalterdorf Altmeusebach den Seerandlauf. Ziel dieser Veranstaltung ist es, auf einer vorgegebenen Strecke soviel Kilometer wie möglich zu laufen bzw. mit dem Fahrrad zu fahren und somit pro erzielten Kilometer Geld für einen Spendentopf zu sammeln.
Trotz des wechselhaften Wetters nahmen ca. 100 TeilnehmerInnen an dieser Veranstaltung teil und erreichten insgesamt eine Strecke von etwa 1700 Kilometern.
Die Organisatoren verlangten keine Startgebühr, sondern sammelten Spenden, die für ein Forschungsprojekt zum Thema Brustkrebs an die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. vergeben wurden.
Für eine gute Stimmung sorgten das Jugendblasorchester sowie genügend Möglichkeiten, sich mit Speisen und Getränken zu stärken.
An diese Veranstaltung war am Freitag ein Symposium („Altmeusebacher Gespräche“) zum Thema Bronchialkarzinom für Ärzte und Interessierte gekoppelt, welches von 17.00 – 21.00 Uhr zu Früherkennung sowie den neuesten Therapien informierte.
Die Veranstaltung konnte trotz unbeständiger Witterung als sehr erfolgreich betrachtet werden, sodass am Ende eine Summe von 4.000 € für das Forschungsprojekt gespendet werden konnte.

Loschwitz-Wachwitzer Gesundheitstag

Am 15. Juli 2006 fand in Dresden der Loschwitz-Wachwitzer Gesundheitstag statt. In bewährter Weise präsentierte sich dabei die Humaine Klinik Dresden wieder mit einem „Tag der Offenen Tür“. Ein umfangreiches Programm wurde den Gästen geboten, was vom Auftritt des Laubegaster Ukolelenorchesters über eine Pantomime-Darstellung bis zur Kabarett-Vorstellung reichte.

Neben dem Bühnenprogramm gab es auch wieder zahlreiche Stände, die zum Thema Gesundheit und gesunde Lebensweise informierten. Auch die Sächsische Krebsgesellschaft war mit ihrem Informations- und Beratungsstand präsent. Im Konferenzraum wurden Vorträge zur Gesundheits-Thematik von verschiedenen Referenten und Einrichtungen gehalten.

Um diesen Tag für die ganze Familie zu einem Erlebnis werden zu lassen, wurden auch den Kindern zahlreiche Aktivitäten angeboten. Sie konnten auf dem Quad ihre zukünftigen Fahrerqualitäten erproben oder beim Basteln selber kreativ werden.

Auch für das leibliche Wohl war wieder hervorragend gesorgt.

Der einzige Wehmutstropfen an diesem Tag war, dass zeitgleich das Stadtfest in Dresden stattfand und somit die erwartete Besucherresonanz erheblich hinter den Erwartungen der Gastgeber zurückblieb. Für die Besucher, die den Weg in die Humaine Klinik Dresden gefunden hatten, war die Veranstaltung ein gelungenes Ereignis.

Supervision für Selbsthilfegruppen am 23./24.06.2006 in Schmannewitz

In diesem Jahr fand die Supervision für Selbsthilfegruppen zum ersten Mal in der Christiaan Barnard Klinik in Schmannewitz statt. Die Teilnehmer/innen waren sehr angetan vom spürbaren "Wohlfühl-Klima" in der Christiaan Barnard Klinik. Dazu trug maßgeblich die Verwaltungsleiterin Frau Schröter mit ihrem gesamten Team bei.

Die Teilnehmer/innen erlebten wieder eine sehr fruchtbare Supervision unter der bewährten Leitung von Herrn Professor Miesch, wurden bei der Tanztherapie und Wassergymnastik von der Physiotherapeutin Frau Torge sportlich sehr gefordert und vom Klinik-Chefkoch Herrn Müller mit kulinarischen Köstlichkeiten und einem Gesundheits-Buffet verwöhnt.

Die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer/innen: "Dies war eine sehr gelungene Veranstaltung und sollte in diesem Rahmen fortgeführt werden."


Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V.

Personelle Veränderungen in Vorstand und Geschäftsführung
Am 10.06.2006 fand die Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft in Dresden statt.

Zur neuen wissenschaftlichen Vorsitzenden wurde

Frau Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ursula G. Froster


gewählt.


Der verwaltungstechnische Vorsitzende,

Herr Diplom-Verwaltungswirt Ralf Schlautmann

wurde im Amt bestätigt.

Dem neuen Geschäftsführer Herrn Dr. Ralf Porzig wurden alle Vollmachten des Vorstandes erteilt, um die Gesellschaft zu vertreten.

 

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