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Sächsische Krebsgesellschaft wählt Vorstand

Am 26.06.2010 fand die Jahreshauptversammlung der Sächsischen Krebsgesellschaft im Gebäude der AOK PLUS in der Willmar-Schwabe-Str. in Leipzig statt.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende, Frau Univ.-Prof. Dr. Froster, wurde die Veranstaltungsleitung und die Leitung der Abstimmungen an den Geschäftsführer Herr Dr. Porzig übergeben.

Es folgten ein Rückblick über die Jahre 2006 – 2008 sowie der Bericht des Vorstandes zum Jahr 2009 und ein Über- und Ausblick zu 2010 und 2011.

Nach Vorstellung des Haushaltsberichts durch den verwaltungstechnischen Vorsitzenden, Herr Dipl. Verwaltungswirt Ralf Schlautmann folgte die Abstimmung über den Bericht des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung 2009 und die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2011. Diese wurden von den Stimmberichtigten jeweils einstimmig angenommen.

Am Ende der Jahreshauptversammlung 2010 stand die Wahl zum Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft. Von den Anwesenden wurde sich auf geheime Wahl geeinigt. Im Ergebnis der Wahl wurden Frau Prof. Froster und Herr Schlautmann mit höchster Stimmzahl wieder in den Vorstand gewählt. Als Vorstandsmitglieder wurden außerdem bestätigt: Herr Dr. Baaske, Frau Bernhardt, Herr Dr. Knupfer, Herr Prof. Köhler, Herr Modschiedler, Herr Dr. Quietzsch und Herr Prof. Schorcht. Neu in den Vorstand gewählt wurde Herr Prof. Axel Rolle aus Coswig.

Abschließend fand die konstituierende Sitzung des Vorstands statt. Die bisherigen Positionen im Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft haben weiter Bestand. Dr. Stefan Knupfer übernimmt neu die Funktion des stellvertretenden verwaltungstechnischen Vorstandsvorsitzenden.

Lehrgang Bewegung/Ergotherapie/Entspannung in Bad Elster 10./11.06.2010

Auch in diesem Jahr stand den TeilnehmerInnen zum Lehrgang Bewegung/Ergotherapie/Entspannung ein vielseitiges Programmangebot zur Verfügung.

Zum diesjährigen Auftakt informierte die Dipl. Psychologin der Paracelsus-Klinik, Frau Ulrike Praetz, über die „Möglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung und krankheitsbedingten Veränderungen“ , lud zu kleinen praktischen Übungen ein und gab den TeilnehmerInnen Raum für Fragen und Diskussionsbeiträge.

Das kreativtherapeutische Angebot stand dieses Jahr unter der Anleitung von Frau Weidel. In Ihrem Ladengeschäft konnten die TeilnehmerInnen ihrer Phantasie freien Lauf lassen und mit verschiedensten Materialien experimentieren. Von Serviettentechnik, Halsketten und Schals herstellen, Wandbehänge basteln, bis hin zu Geschirrbemalung war alles dabei. Auch hier war so mancher Teilnehmer überrascht wie viel Kreativität und Talent in ihm schlummerte und wie viel Freude die Förderung von Konzentration und motorische Fähigkeiten bereiten kann.

Der sportliche Teil des Lehrgangs beinhaltete stabilisierende Gymnastik mit dem Ball, Bewegung nach Musik und Bewegungstherapie im Wasser.

Dieses Jahr gab es neben dem Angebot zum Erfahrungsaustausch in den Abendstunden auch die Möglichkeit in der Paracelsus-Klinik der Eröffnung einer Vernissage beizuwohnen und in der Cafeteria den musikalischen Klängen einer Sängerin zu lauschen. Die TeilnehmerInnen nutzten die Möglichkeiten und trafen sich zum Abschluss des Tages in gemütlicher Atmosphäre um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, über Erfahrungen in der Selbsthilfegruppe zu sprechen und sich für zukünftige Kontakte zu verabreden.

Big Band bringt Schlobigpark zum Swingen. Drittes Parkfest der Sächsischen Krebsgesellschaft an der Zwickauer Mulde.

Am 17.06.2010 fand im Zwickauer Schlobigpark das dritte Parkfest der Sächsischen Krebsgesellschaft statt. Bei schönstem Sonnenschein fanden sich Vertreter aus Medizin, Selbsthilfe, Industrie und Politik, aber auch viele interessierte Zwickauer zusammen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich über die Krankheit und die Möglichkeiten ihrer Bekämpfung zu informieren, oder den Sommertag mit Musik und gutem Essen zu genießen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Frau Prof. Dr. Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG, der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Frau Dr. Pia Findeiß, Dr. Stephan Koch vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie Frank Mädler, Präsident des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten. Sie alle brachten zum Ausdruck, wie wichtig es ist, gemeinsam den Kampf gegen den Krebs zu beschreiten und intensive Zusammenarbeit zu fördern. Die Sächsische Krebsgesellschaft führt seit dem Jahr 2008 das Parkfest im Schlobigpark durch. Sie möchte damit, angesichts der rund 25.000 jährlichen Krebs-Neuerkrankungen im Freistaat, die Kräfte zusammenführen, für das Thema sensibilisieren und über ihre Arbeit sowie Möglichkeiten, dem Krebs zu begegnen, informieren.

Den kulturellen Höhepunkt des Tages bildete der Auftritt der Big-Band "swing it" des Schumann-Konservatoriums der Stadt Zwickau. Das 20-köpfige Ensemble um Matthias Kramp spannt einen weiten stilistischen Bogen über die Bereiche des Jazz dieses Jahrhunderts. Während des 90-minütigen Auftritts wussten die Musiker mit vielen bekannten und unbekannten Melodien zu begeistern.

Viertes Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumorberatung

Das vierte Plattformtreffen für Akteure in der psychosozialen Tumorberatung fand am 09.06.2010 im Schlesischen Museum zu Görlitz statt. Die Veranstaltung der Sächsischen Krebsgesellschaft wurde im Rahmen des Gesundheitszieles “Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz durchgeführt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster. Anschließend gab Prof. Dr. Friedrich Balck in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Sächsischen Krebsgesellschaft und Leiter der AG Strategieentwicklung in seinem Vortrag einen Überblick über den Stand der Bearbeitung im Handlungsfeld der psychosozialen Tumorberatung. Die Anwesenden erhielten eine kompakte Zusammenfassung bearbeiteter Projekte, etwa die Broschüren zu Brustkrebs und Brustkrebs in leichter Sprache, sowie in Bearbeitung befindlicher Projekte (u.a. Internetportal, Handbuch für Beratungsstellen) und eine Ausblick auf zukünftige Pläne im Rahmen des Handlungsfeldes "Psychosoziale Tumorberatung". Dr. Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft, präzisierte im Anschluss die Aussagen zum Internetportal unter www.brustkrebs-portal-sachsen.de durch Zahlen zu Entwicklung und Nutzung sowie aktuelle Informationen zum Ausbaustand und stellte das Projekt "Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft" als weiteres Mittel zu Vernetzung und zur Verbesserung der Versorgungssituation vor. Die folgenden beiden Fachvorträge beschäftigten sich mit dem Kern-Thema der Veranstaltung. Herr Prof. Dr. Peter Joraschky von der Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus informierte in seinem Vortrag "Selbstbild und Körperbild" über relevante Aspekte aus Sicht des Psychologen. Abgeschlossen wurde dieser Teil der Veranstaltung durch den Vortrag "Rekonstruktion der Brust nach Tumoroperation" von Dr. Mario Marx vom Klinikum Görlitz.

Nach der Mittagspause fanden sich die zirka 90 Teilnehmer des Plattformtreffens in insgesamt drei Arbeitsgruppen zusammen. In diesem praktischen Teil standen die Themen

  • Körper-Selbsterleben-Bewegung (Moderation: M. Markes, DIG)
  • Erkennung von Ängsten und Depression (Moderation: Dr. S. Singer, Universität Leipzig)
  • Sexualität im Gespräch (Moderation: Dipl. Psych. A. Weißwange,SKG und Dipl. Psych. B. Hornemann, UCC)

zur Auswahl. In 90 Minuten konnten Erfahrungen ausgetauscht, Defizite besprochen und Ideen gesammelt werden.

Mit der Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppen fand das Plattformtreffen seinen Abschluss. Die Ergebnisse können demnächst hier heruntergeladen werden.

Supervision für Selbsthilfegruppen in Schmannewitz vom 20.-21.05.10

Am 20. und 21. Mai 2010 fand die Supervision der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. für Selbsthilfegruppenleiterinnen und -leiter sowie interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen in der Christiaan Barnard-Klinik in Schmannewitz statt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Geschäftsführer der SKG, Herr Dr. Porzig, und der Verwaltungsdirektorin der Klinik, Frau Schröter, sehr herzlich begrüßt. Frau Willems, die Freizeittherapeutin, gab einen Ausblick auf die organisierte Abendveranstaltung.

In seinem Einstiegsvortrag ging Prof. Miesch schwerpunktmäßig auf das Thema Angst ein. Bei der sich anschließenden Gruppenarbeit hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit zur Supervision und zu von Physiotherapeutin Frau Torge angeleiteter Bewegung nach Musik. Im Abendprogramm begeisterte Axel Merkel die Teilnehmer mit seiner Musik auf Gläsern. In gemütlicher Runde im Restaurant des Hotels Wiesenhof fand der Abend seinen Ausklang.

Der zweite Tag ging in bewährter Weise mit dem Wechsel von Supervision und einem Venentraining weiter. Bei strahlendem Sonnenschein fanden die Übungen im Freien großen Anklang, zu denen auch das Laufen auf einem Barfußpfad sowie kalte Beingüsse gehörten.

Mit einem Mittagessen endete die Veranstaltung. Großes Lob verdiente sowohl die Klinik durch ihre herzliche Aufnahme, bestes Essen und sehr gute Organisation als auch Prof. Miesch durch die ausgezeichnete inhaltlich-fachliche Leitung in seiner engagierten und freundlichen Weise.

Körper und Seele haben von dieser Veranstaltung profitiert. Mit neuen Anregungen im Umgang mit sich selbst und Anderen, insbesondere für die anspruchsvolle Arbeit in den Selbsthilfegruppen, konnten die Teilnehmer wieder nach Hause fahren.

Die Haut vergisst nicht

Jährlich erkranken in Deutschland über 130.000 Menschen an Hautkrebs. Etwa 16.000 von ihnen an dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Trend steigend. Aus diesem Grund beschäftigte sich am 19.Mai der 3. Präventionstag der Sächsischen Krebsgese-schaft, der gemeinsam mit der IKK classic ausgerichtet wurde, mit dem Thema Sonne und Haut.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie man gerade Heranwachsenden Hautschutz als Selbstverständlichkeit nahe bringen kann. ”Denn”, so Dr. med. Jan Maschke von der Hautklinik des Klinikums Görlitz, ”Die gesundheitlichen Folgen durch zu viel Sonne zeigen sich extrem zeitverzögert erst nach 15 bis 30 Jahren. Es sind die gesammelten UV-Schäden aus vielen Lebensjahren.” Als besonderes Risiko für Hautkrebs gelten häufige Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter.

Experten aus Medizin und Politik diskutierten gemeinsam mit über 50 teilnehmenden Erziehern, Lehrern, Ärzten und Mitgliedern von Selbsthilfegruppen über Präventionsansätze bei Kindern und die besondere Verantwortung und Vorbildfunktion der Erwachsenen. Die Volksweisheit ”Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” gilt auch in Sachen Sonnenschutz.

Neben vielen Informationen zum Thema erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung auch verschiedene Materialien für ihre Arbeit mit Jugendlichen.

Stellenausschreibung: Diplom-Psychologe/-in

In der Sächsischen Krebsgesellschaft suchen wir im Rahmen der psychosozialen Beratung von Tumorpatienten und deren Angehörigen zum 01.06. 2010 eine/einen Diplom-Psychologin/en für 20 Stunden / Woche.

Sie verfügen neben der entsprechenden fachlichen Qualifikation auch über Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen in Krisensituationen und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Eine bereits erfolgte Weiterbildung im psychoonkologischen Bereich und/ oder Zusatzqualifikation in einem psychotherapeutischen Verfahren sind von Vorteil. PKW-Führerschein und die Bereitschaft zur Mitwirkung bei Wochenendveranstaltungen werden vorausgesetzt.

Das Arbeitsverhältnis ist vorerst befristet auf 16 Monate. Die Vergütung gestaltet sich individuell gemäß der Qualifikation.

Zur Kontaktaufnahme folgen Sie bitte diesem Link

Wissenschaftliches Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft

Am 17.04.2010 fand erneut das wissenschaftliche Symposium der Sächsischen Krebsgesellschaft im Wasserschloss Klaffenbach am Rande von Chemnitz statt.

Das Thema des diesjährigen Symposiums der SKG lautete: „Leitlinienadaptierte Supportivtherapie bei onkologischen Krankheiten“.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die wissenschaftliche Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Frau Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster, führten die Herren Dres. Baaske und Diener durch das abwechslungsreiche Programm.

Immer differenzierter werdende Behandlungsmöglichkeiten maligner Tumore lassen eine immer erfolgreichere Therapie zu. Die Vielfältigkeit des Themas wurde anhand der Fachvorträge der verschiedensten Disziplinen deutlich.

So widmeten die Referenten sich in ihren Beiträgen im ersten Teil der Veranstaltung dem leitliniengerechten Procedere bei neutropischem Fieber, Tumoranämie und Mucositis während im Anschluss an die Mittagspause Wirkungen und Nebenwirkungen neuer Medikamente, zur Diskussion gestellt wurden.

Häufig nutzten die über 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich durch Fragen und Anmerkungen zu den referierten Themen in das Programm einzubringen und Inhalte zu hinterfragen oder zu präzisieren.

Die Veranstaltung wurde mit 4 Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer zertifiziert. Zahlreiche Aussteller der Industrie waren mit Informationsständen präsent und unterstützten die Durchführung des Symposiums.

Einige Vorträge des Symposiums können im Bereich "Literatur" unseres Internetauftritts heruntergeladen werden.

Gemeinsamer Aktionstag mit dem Landesverband der Kehlkopfoperierten

Bereits zum vierten Mal fand am 16.04.2010 ein gemeinsamer Aktionstag mit dem Landesverband der Kehlkopfoperierten statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Herrn Mädler, Vorsitzender des Landesverbandes, und Herrn Dr. Porzig geleitet.

Der Schwerpunkt des Programms lag auf sozialrechtlichen und medizinischen Themen. Herr Bunzel vom VdEK referierte zur Förderung nach § 20c SGB für die Selbsthilfe in Sachsen.

Im Anschluss erläuterte Frau Lindner von der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen, Chemnitz, den Mehrbedarf bei kostenintensiver Ernährung. Frau Mehnert von der Deutschen Rentenversicherung referierte ausführlich über die Modalitäten der Erwerbsminderungsrente. In Ihren Ausführungen zeigte Sie die Voraussetzungen und die Bedingungen für eine Antragsstellung auf.

Über Sensibilitätsstörungen / Polyneuropathie nach Chemotherapie sprach Frau Dr. Renziehausen.

Auch konnte dem Diskussionsbedarf Raum gegeben werden. So konnten zahlreiche Fragen während der Vorträge und in der sich anschließenden Diskussion beantwortet werden. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigt auf, dass die Veranstaltung erneut als sehr gelungen betrachtet werden kann.

Beratungsstelle in Dresden eröffnet

Die Diagnose einer Krebserkrankung trifft den Betroffenen und seine Angehörigen meist unerwartet. Einschneidende Veränderungen in verschiedenen persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Leben des Erkrankten sind die Folge. Zur Bewältigung der Krankheit und ihrer Folgen erhalten Tumorpatienten und ihre Familien jetzt kostenlos vielfältige Unterstützungsangebote in der Psychosozialen Beratungsstelle der Sächsischen Krebsgesellschaft an der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße.

Diplom-Psychologin Anja Weißwange bietet Betroffenen Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung sowie beim Umgang mit dem Krebs im privaten und beruflichen Umfeld. Auch zu Fragen zur Partnerschaft, Familie und Kindern berät sie. Bei Bedarf können Patienten der 37-Jährigen außerdem an Entspannungsübungen teilnehmen, die zur Bewältigung seelischer Belastung beitragen können. Zum Team der gehören neben Weißwange außerdem zwei Diplom-Sozialpädagoginnen. Diese kümmern sich um die sozial-rechtliche Unterstützung und zeigen alle Möglichkeiten auf, die man als Tumorpatient hat.

Dazu gehören unter anderem die finanzielle Absicherung, Erwerbsminderungsrechte oder das Empfehlen von Pflegediensten und Rehabilitationskliniken. „Dadurch, dass Tumorpatienten heute viele ambulante Behandlungen erfahren und nicht mehr im schützenden Nest der Kliniken untergebracht sind, sind sie oft völlig auf sich alleine gestellt“, beschreibt Sozialpädagogin Antje Rothe. 170 Beratungsanliegen haben Weißwange und ihre Mitarbeiterinnen in Dresden bereits bearbeitet. Die Beratungsstelle ist täglich zwischen 8 und 16 Uhr zu erreichen. Unter der Rufnummer 27 95 97 01 oder via Mail an info@skg-ev.de erhalten Betroffene einen Beratungstermin.

4. Darmkrebsaktionstag der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V.

Am 25. Februar 2010 fand im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig nun bereits zum vierten Mal der alljährliche Darmkrebs-Aktionstag zum Auftakt des Darmkrebsmonats März statt. Die Veranstaltung wurde von der Sächsischen Krebsgesellschaft wieder in Zusammenarbeit mit Instituten der Universität Leipzig, dem Haus Leben Leipzig, Vertretern des St. Georg-Klinikums, des Park-Krankenhauses, den HELIOS-Kliniken Leipziger Land und niedergelassenen Leipziger Gastroenterologen gestaltet. Dabei konnten im Laufe der Veranstaltung über 100 Gäste begrüßt werden.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft, Univ.-Prof. Ursula G. Froster, könnten die Teilnehmer Vorträge zu Fragen der Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs mit Schwerpunkten bei der Früherkennung und Diagnose sowie dem familiären Darmkrebs verfolgen und Ihre Fragen mit den anwesenden Experten diskutieren.

Nach einer kurzen Pause referierten Fachärzte aus verschiedenen Spezialgebieten zu neuen Möglichkeiten der Behandlung und Therapie von Darmkrebserkrankungen und stellten das Leipziger Darmzentrum vor. Diese Vorträge wurden von einer regen Diskussion begleitet und gingen fast nahtlos über in eine dritte Diskussionsrunde zur Nachsorge bei Darmkrebs und Möglichkeiten der Krankheitsbearbeitung sowie des aktiven Lebens mit der Krankheit, welche aktiv von der ILCO, als Vertreterin der Selbsthilfe, mit gestaltet wurde.

Mit einem anschließenden kleinen Imbiss und angeregten Gesprächen an den Ständen der Sächsischen Krebsgesellschaft, von danzac und ILCO ging der diesjährige Darmkrebsaktionstag erfolgreich zu Ende. Die Planungen für den nächsten Darmkrebsaktionstag in 2011 sind bereits gestartet.

Laufend gegen Krebs am 5.6. in Leipzig

„Laufend gegen Krebs“ ist eine Veranstaltung im Kampf gegen Krebs, bei der Information und Bewegung im Mittelpunkt stehen.

Dabei engagieren sich lokale Mannschaften aus allen Lebensbereichen im Rahmen eines Spendenlaufes für Menschen, die mit der Diagnose Krebs leben müssen.
Informationen: www.laufend-gegen-krebs.de

Die Veranstaltung beginnt am frühen Nachmittag und endet zirka 20 Uhr.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BARMER GEK.

Sächsische Krebsgesellschaft besiegelt Partnerschaft

Mit der feierlichen Übergabe eines Partnerschafts-Schildes haben die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. und die Physiotherapie-Praxis Neumann-Schilling in Kirchberg am 27.01.2010 eine neue Form der Zusammenarbeit im ländlichen Raum von Sachsen besiegelt.

Bei den Partnern der Sächsischen Krebsgesellschaft finden Krebspatienten und Angehörige vor Ort qualitätsgesicherte Informationsmaterialien zum Thema Krebs vor. Damit soll dem häufig im ländlichen Raum herrschenden Defizit an Angeboten für Krebspatienten begegnet werden.

Frau Neumann-Schilling ist mit ihrer Praxis der erste Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft dieser Art. Weitere sollen im Laufe des Jahres 2010 folgen.

Vorankündigung: Wissenschaftliches Symposium in Klaffenbach

Das wissenschaftliche Symposium im Wasserschloss Klaffenbach findet in diesem Jahr am 17. April statt. Thema 2010: "Leitlinienadaptierte Supportivtherapie bei onkologischen Krankheiten".

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: krebsinfo-sachsen.de

 

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