Krebsexperten aus ganz Europa haben schon 1987
im Auftrag der Europäischen Gemeinschaft (heute EU) den so
genannten Europäischen Krebs-Kodex zusammengestellt. Ihr Hintergedanke
dabei war, durch möglichst einfache Regeln jedem die Chance
zu geben, sein eigenes Krebsrisiko so gering wie möglich zu
halten. Langfristiges Ziel ist es, die Zahl der Krebstoten EU-weit
zu senken. 2002 starben in Europa etwa 1,8 Millionen Menschen an
Krebs, jeder neunte davon in Deutschland. Um immer wieder neue wissenschaftliche
Erkenntnisse in die Empfehlungen einzubinden, werden sie regelmäßig
überarbeitet. Die aktuelle Version stammt aus dem Jahr 2003.
Sie enthält erstmals die Empfehlungen zur Früherkennung
und zur Hepatitis-Impfung. Eigentlich weiß jeder, dass manche
unserer Lebensgewohnheiten nicht gesundheitsfördernd sind.
Etwas dagegen zu unternehmen, scheint auf den ersten Blick oft nicht
leicht – bei näherem Hinsehen sind die meisten Maßnahmen
aber gar nicht so schwer umzusetzen.
Ausführliche Informationen zum „European
code against cancer“ finden Sie im Internet unter www.cancercode.org
.